Freitag, 22. Februar 2019

Der Duft



Schade, dass es noch keine Geruchsbilder gibt. - Der Duft, der von dieser Ansammlung weißer Blüten ausging, war einfach nur der Hammer.

Das Bild entstand am 23.06.2014

Donnerstag, 21. Februar 2019

Christopher Ride - "Zeitriss"

Christopher Ride
Zeitriss
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9-783-838-70916-1

Ein Cover, dass mir so gut wie nichts gesagt hat. So ein Boot kann schließlich vieles bedeuten. Aber was das nun ausgerechnet mit einem Zeitriss zu tun haben soll...
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Zeitreiseromane versprechen im Normalfall einen großen Lesespaß und Spannung pur. In dem Fall aber...

Ich hatte mich tierisch auf einen spannenden Zeitreiseroman gefreut. Bekommen habe ich hier am Ende aber nur eine zum Sterben langweilige Kriegsabhandlung. Das fing ja schon gleich zu Anfang an. Ich hab da irgend etwas gelesen von einem Krieg zu Schiff, wo ein blauäugiger Chinese als Berater tätig ist, der über die Zukunft seltsam gut Bescheid zu wissen scheint. Er weiß genau, was wann passiert. Das war leicht befremdlich in der sonst so realistisch wirkenden Handlung. - Erst später wird klar, dass dieser blauäugige der Zeitreisende ist, der in die Vergangenheit geschickt wurde, um die Geschicke der Geschichte zu ändern.
Auf jeden Fall hat sich die Handlung gezogen wie Kaugummi. Gerade Kampfhandlungen und einzelnen kleinen Kampfszenen wurde, meiner Meinung nach, zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die Handlung trat auf der Stelle und ging seitenlang einfach nicht weiter. Ich war gelangweilt und habe dann nur noch überflogen. Das wiederum hat mich dann aus der Handlung komplett raus kommen lassen und ich habe noch weniger verstanden. - Nein, Spaß beim Lesen sieht anders aus.
Die Namen, von denen es in dieser Story nicht wenige gab, haben mir einige Probleme gemacht. Was in dem Moment dann aber auch egal war, weil ich nur noch gelesen habe, um das Buch irgendwann mal mal zu Ende zu haben und ein besseres aus der Liste holen zu können. Ich bin halt einfach nicht in der Lage, ein Buch einfach mal zur Seite zu legen, wenn es mir absolut nicht zusagt. Deswegen habe ich mich hier förmlich durch gequält.
Selbst das Ende ist so langweilig gemacht, dass der große Effekt, der vielleicht mal erzielt werden sollte, komplett verloren geht.
Zu Anfang eines jeden Kapitels wurden Angaben zu Ort und Zeit der Handlung gemacht. - Das hat auf der einen Seite zwar geholfen, der Story wirklich folgen zu können. Aber auf der anderen Seite hat mich das ziemlich genervt. Ich hab am Ende da auch nur die Jahreszahlen gelesen, um heraus finden zu können, ob da nun gerade die Gegenwart oder die Vergangenheit gemeint ist.
Das Cover jedenfalls steht in diesem Fall für Langeweile und Ödnis. Ich kann nur von dem Buch abraten. Ihr tut euch damit absolut keinen Gefallen.

Das Buch bekommt von mir nur einen einzigen Stern, von den möglichen fünf. Meiner Meinung nach war es ein totaler Reinfall. Der Autor hat eine recht gute Recherchearbeit geleistet, als es um die chinesische Geschichte ging. Aber mit dem eigentlichen Zeitreisethema hatte das recht wenig zu tun. Zu keinem Zeitpunkt hat mich das Buch irgendwie mit genommen. Zu keiner Zeit habe ich die Story wirklich spannend gefunden. Um ehrlich zu sein, das Buch war ein totaler Reinfall. Lasst die Finger davon. Es ist nicht ihm und nicht ihr.
Für alle, die jetzt dennoch Interesse haben sollten, gibt es wieder eine Leseprobe auf meiner Website.
Wir lesen uns!

(Auszüge des des Textes sind auf meiner Website und auch auf Lovelybooks von"TanteGhost" zu finden.)

Mittwoch, 20. Februar 2019

Travel 09/2019 - Kuba 2019

Unser Hotel – Iberostar Tainos


Ein Blick auf einen Teil der Anlage
Was das Hotel angeht, da hatten wir das Selbe wie 2017. Von daher wussten wir, was auf uns zu kommt, zumindest was die Zimmerausstattung angeht.

Die Hotelanlage hatte es ja beim Hurrikane damals ziemlich ramponiert. - Davon war nichts mehr zu sehen. Alles was ging, wurde repariert. Lediglich zu Pflanzenwelt zum Strand hin brauchte noch etwas Zeit. Die Palmen, die es damals umgehauen hat, die waren so schnell in der Größe so schnell jetzt leider noch nicht wieder nach gewachsen.

Der Service war auch in diesem, anderen Bungalow super. Die Zimmer waren zwar alt und abgewohnt, aber sauber. Wir haben jeden Tag eine neue Portion Kaffeepulver bekommen, um einen zweiten Morgenkaffee auf der eigenen Terasse
Kreative Bastelarbeiten mit Handtuch und Decke und Blüten
trinken zu können.
Nachdem wir dann zum ersten Mal Trinkgeld liegen gelassen haben, waren Handtücher und Decken nicht mehr sicher vor der Kreativität der Reinungskräfte.
Einzig der Nachschub an Mineralwasser hat in den letzten Tagen etwas geschleift. Aber da haben wir einfach im Restaurant unsere große Flasche immer wieder aufgefüllt. - Das ging schon.

Am Strand hat auch alles wieder gestimmt. Die weg gefluteten Sonnenschirme standen wieder. Sogar ein ganzer A.... voll mehr, als das vorher der Fall gewesen ist. Die zusammengelegte Strandbar haben sie in das Grüne etwas hinterhalb gelegt. - Fand ich ganz gut. Der Weg zum Bier war somit weiter und die Leute lagen nicht reihenweise besoffen am Strand.
Der Strand -
gemütlich wars
Liegen haben sie einen ganzen Schwung neue gekauft. - Wobei wir immer zugesehen haben, dass wir welche von den Alten bekommen. Auf denen hat es sich wesentlich bequemer liegen lassen.

So haben sich die Tage am Strand aushalten lassen.

Achso, an die Umwelt denken die da auch inzwischen. Immer nach dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist" haben sie zum Beispiel die Trinkhalme weg rationalisiert. Und auch die Plastikbecher für den Strand sind nicht mehr die Einweg zum Wegwerfen, sondern werden auch eingesammelt, gespült und wieder verwendet. - Find ich klasse.
Auch die Gäste fangen an und denken um. Viele haben sich Thermobecher oder Kannen mit gebracht, in die sie die Getränke haben füllen lassen. Das hatte noch den Vorteil, dass die Themperatur geblieben ist.

Urlaub und Umweltschutz.... ich finds gut!!!

Und somit ist die Urlaubsberichterstattung auch schon beendet. - Es geht jetzt im alt bekannten Rhythmus weiter. - Bis zur nächsten Reise eben :)

Dienstag, 19. Februar 2019

Travel 08/2019 - Kuba 2019

Trinidat overnide Teil 5


Die letzte Station unserer Tour war eine Stadt namens "Cien Fuegos". Warum wir jetzt da noch einmal gehalten haben, ist mir jetzt nicht wirklich sooooo bekannt. Aber auch da habe ich ein paar bleibende Eindrücke gewonnen.
Ein Hotel in Cien Fuegos am Hafen -
Die haben sogar Eintritt dafür nehmen wollen, sich das Haus nur
mal anzuschauen

Cien Fuegos ist auch eine typisch kubanische Stadt. Halt eine Hafenstadt auf der karibischen Seite des Landes. Auch hier war auf dem einen großen Platz alles sauber und ordentlich und nur eine Straße weiter wieder dieses kubanische alte Leben.
Die Straße zum Hafen hin war ein Verkaufsstand am anderen. Sie wollten halt alle das Geld der Touristen, indem sie den einen oder anderen Nippeskram verkauft haben. Am meisten habe ich ja über die Hüte gelacht. Sie sahen aus wie kubansiche Strohhüte und sollten 15 CUC kosten. Was ich ja noch verstanden hätte, wenn sie wirklich made in Kuba gewesen wären. Aber wenn man rein geschaut hat, dann stand da "Made in China" – Ne Leute, verarschen kann ich mich allein. Da braucht es keine windigen Geschäftemacher.

Die kubanische Autobahn Nachmittags um half fünf -
Ein Traum
Zum ersten Mal ist es mir hier passiert, dass ich öffentlich angebettelt worden bin. Die Leute haben mich nach einem Kuli gefragt. - Die Reiseleiterin hat mich dann aufgeklärt, dass es Kulis schon gibt auf Kuba. Das die aber ziemlich teuer sind. Deswegen sind die Leute auch auf unsere Seife so scharf. Für die ist Seife fast unerschwinglich teuer und alles was sie geschenkt bekommen, das brauchen sie eben nicht kaufen.
Was ich dann allerdings unverschämt fand, dass eine der beiden Frauen zurück kam und plötzlich auch noch Geld wollte. Sie faselte mich lautstark und auf Spanisch zu, dass sie wohl 3 Kinder zu Hause hätte und die versorgen müsse. Ein Mann wäre da auch noch.... - Sorry, dann soll der Mann eben arbeiten gehen. Ich bilde mir ein, dass im Tourismus immer wieder Leute gebraucht werden für die unterschiedlichsten Aufgaben. Dann soll er eben zum Beispiel auf einer der zahlreichen Hotelanlagen gärtnern. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Auf jeden Fall habe ich auf der Reise jede Menge neue Eindrücke gewonnen und habe mich dann noch auf ein paar Tage entspannten Badeurlaub freuen können.

Montag, 18. Februar 2019

Travel 07/2019 - Kuba 2019

Trinidat overnide Teil 4


Am nächsten Morgen ging die Tour dann ausgeschlafen und teilweise recht angeschlagen weiter. Bei
Ausblick auf die kubanische Landschaft von dem kleinen
Dorfplatz aus
dem einen oder anderen der Truppe hatte sich der Mojito dann wohl doch bemerkbar gemacht. *lach
Das Programm an diesem Tag war weniger voll, aber nicht weniger spannend.

Als erstes haben wir sozusagen eine kleine Wanderung gemacht. Es galt den "El Nicho" zu bewandern. Einer der zahlreichen Wasserfälle im kubanischen Regenwald. Aber schon auf dem Weg da hin, haben wir auf dem kleinen Dorfplatz eines Örtchens halt gemacht. Der Ausblick war einfach nur der Wahnsinn.
Zum Parkplatz für den Wasserfall war es dann nicht mehr weit. Von nun an ging es zu Fuß weiter. Zwar ging es stellenweise ganz schön rauf und
Eine Straße in diesem kleinen Dorf -
Wobei die sich in Kuba ja als
"Gemeinschaft" bezeichnen.
runter, aber unsere Reiseleiterin hat uns viel über Flora und Fauna erzählen können. Unter anderem auch über verschiedene Heilpflanzen, was sehr interessant war. Es sind natürlich auch einige sehr gute Fotos entstanden.

Der Wasserfall plätschert da nicht einfach nur den Felsen runter. Nein, man kann in dem Wasser an verschiedenen Stellen auch baden. - Auch diese Becken waren einfach nur super anzusehen. So herrlich blau und glasklar das Wasser.

Was mir gerade an diesem zweiten Tag der Tour aufgefallen ist, war die Tatsache, dass den Touristen aber auch bei jeder Gelegenheit das Geld aus der Tasche gezogen wird. Erst bietet man dir ein Stück super süße Limette an und 500 m Weiter stehen dann die Leute, die "eine Spende" haben wollen. Und wenn man jetzt mal überlegt, was ein CUC bei denen für einen Wert hat, dann verdienen die sich eine goldene Nase.
"El Nico" im Sonnenlicht -
Sah in echt aber viel spektakulärer aus
Beim Mittag haben dann zwei Kerle ein wenig Musik gemacht und auch dafür wollten sie natürlich Geld.
Toilettenpapier auf den öffentlichen Toiletten gibt es nur, wenn man vorher etwas Geld abgedrückt hat.
Der Touri bezahlt natürlich immer schön brav und artig.... Man ist ja schließlich im Urlaub.