Montag, 1. Januar 2018

Dan Brown – „Origin“

ISBN: 9-783-431-03999-3

Ich wollte mal ganz vorne dabei sein. Eine der ersten, die ein neu erschienenes Buch lesen. Und aus diesem Grund war mir dann auch der Preis des Buches relativ egal. - Auch als Ebook war es auf jeden Fall im obersten Preissekment dabei.
Und dann das. - Ja, es war ein Fall von Robert Langdon. Aber so wirklich komplett überzeugt, hat mich die Schreibe am Ende nicht.

Wie ein Hechelmännchen war ich hinter diesem Buch her. Ich wollte, ich musste zu den esten gehören, die es lesen. - Ok, ich war dann wohl mit eine der ersten, die es gelesen haben, aber wohl auch einer der langsamsten. Meine anfängliche Begeisterung, endlich wieder ein Fall von Robert Langdon in den Händen zu haben, wich dann auch ganz schnell einer gewissen Enttäuschung. Das Buch war nicht so toll, wie ich es gedacht habe.
Zunächst einmal, hat es für meinen Geschmack viel zu lang gedauert, bis die Handlung mal so wirklich in Fahrt gekommen ist. Seiten- und Kapitellang drehte es sich um diese geheimnisvolle Präsentation die dann aber nicht mit einer Enthüllung, sondern mit einem Mord endete. - Dann erst trat Robert Langdon so wirklich in Action. Wobei der Fall an sich nicht durch geheinisvolle Sybolik spannend war, sondern durch die seltsamen Verwicklungen mit dem spanischen Köngishaus. Die Figur "Robert Langdon" war hier ganz und gar nicht ausgelastet.
Der Erzählstil von Dan Brown, bzw. dem Übersetzer, ist nach wie vor ungebrochen gut. Ich hatte beim Lesen ein wirklich farbenfrohes Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Im Übrigen auch der Aspekt, der mich fertig hat lesen lassen. Denn als die Präsentation dann endlich raus war, war ich schon enttäuscht. So sensationell fand ich die gar nicht.
Die Kapitelaufteilung war sinnvoll. Ein neues Kapitel war immer gleichedeutend mit einem Personen- und ortswechsel. Das hat mich auf jeden Fall die Übersicht behalten lassen, denn die spanischen Namen haben mich ganz schön durcheinander gebracht. Ab einem gewissen Punkt musste ich mich auf die Berufsbezeichnungen verlassen.
Robert Langdon ist Symbologe. Hier und da war dann auch das eine oder anderer Symbol mit in den Text eingearbeitet. Es sollte dem Fall wohl den Anstrich der alt bewährten Linie geben. Aber so wirklich gelungen ist das leider nicht. Das Ganze war mehr Krimi, als Fall von Robert Langdon. - Eigentlich schade. Und der Grund, warum ich wirklich exorbitant lang für das Buch gebraucht habe. Ich war eben nicht wirklich überzeugt.

Der absolute Kulturschock, dieses Lektüre. Das erst mal, dass ich von einem Dan Brown gelangweilt war. Stellenweise zumindest. Für meinen Geschmack war da zu wenig Symbolik und zu viel computerfachchinesisch drin. Das war auch der Grund, warum ich von diesem stellenweise gelangweilt war. - Ich kann hier nicht einmal ruhigen Gewissens eine Leseeempfehung geben. Klar, für eingefleischte Fans wohl ein Muss, aber ich war enttäuscht. Genau deswegen gebe ich auch nur 3 von 5 möglichen Sternen. Irgendwie passt es eben nicht in das Bild der anderen Bände.
Wie gewohnt, gibt es wieder eine Leseprobe auf meiner Website. Macht euch ein Bild von dem, was wie geschrieben ist.

Wir lesen uns!

(Auszüge des des Textes sind auf meiner Website und auch auf Lovelybooks von"TanteGhost" zu finden.)