Sonntag, 17. Dezember 2017

Wochenzusammenfassung 50. Kalenderwoche 2017

Allgemein:

Noch eine Woche arbeiten, dann kann ich zu meinen Kollegen sagen, "bis nächstes Jahr, Mädels!" - Es ist ein Wahnsinn, was in diesem Jahr alles passiert ist. Ich hatte Höhen und ich hatte Tiefen, die mehr als extrem waren. ... heftig

Was mich momentan so absolut amüsiert, wie sie alle wie die Lemminge die verkaufsoffenen Sonntage, die vermeintlichen Angebote und den Geschenkewahnsinn mitmachen. Die Leute kaufen ein, wie die Blöden!!! Himmel, wenn man es genau betrachtet, ist es ein verlängertes Wochenende. Und der ganze Rest ist doch von der Wirtschaft gesteuert, die uns nur die Kohle aus der Tasche ziehen wollen.
Ich habe alles zu Hause. Die BSE-Rollen gab es vor vier Wochen schon günstig, die liegen in der Gefriere. Ich brauche eigentlich nur noch Kloßmasse. Die werde ich mit dem normalen Wocheneinkauf in dieser Woche besorgen und gut is.
Geschenke gibt es bei uns ja schon seit Jahren nicht mehr. Was wir so brauchen und haben wollen, das kaufen wir gemeinsam eben dann, wenn wir es brauchen und was es dann zu Weihnachten so gibt, das ist eh nur nutzloser Klimbim. Die so genannte Aufmerksamkeit ist am Ende auch nur ein Staubfänger, wenn man mal genau hin schaut.
Ruhig wird Weihnachten auf jeden Fall werden. Ich hab nur am 1. Feieratag einen Nachmittag mit meinen Eltern und Bruder geplant. Der ganze Rest gehört mir und meiner seelischen Erholung.

Auf Arbeit ist auch mal wieder alles schief gelaufen, was nur schief laufen konnte. Dadurch haben wir doppelt so viel Arbeit, als wir normalerweise hätten und für die dringenden Auslieferungen fehlen uns die Teile. - Warum nicht. Es geht ja auch aufs Jahresende zu. Und an Zufälle glaube ich schon lang nicht mehr. Das Chaos ist vom Lieferanten und vom Auftraggeber gewollt. Die haben uns bisher noch jeden Feier- und Brückentag versaut. Warum sollte sich das auch ändern...

Gelesen:

Ausgelesen habe ich von Tinga Horny - "Die verschenkte Tochter". Eine wahre Begebenheit von einem weiblichen Kuckuckskind, was aus lauter Scham und Verzweiflung eben an ein Waisenhaus verschenkt wurde. Logisch, dass das Mädchen irgendwann ihre Wurzeln und die Beweggründe erfahren möchte. Sie macht sich auf die  Suche und deckte eine nicht ganz so schöne Familiengeschichte auf.
Dann habe ich "Flugangst 7A" von Sebastian Fitzek förmlich gefressen. Das Buch hatte mich schon auf den ersten 50 Seiten so dermaßen in seinem Bann, dass ich mit Lesepausen mal ganz schlecht um konnte. - Aber ich habe es geschafft und kann mal wieder einen Volltreffer in meiner Bücherliste vermerken.
Im Moment lese ich "Die letzte Zeugin" von Glenn Meade. - Das Buch war auf meinem SuB an der Reihe und ich dachte echt, das ich da einen Spionagethriller aufgegabelt habe. Aber dem ist nicht so. Es dreht sich vielmehr um eine Kindheitsgeschichte, die auch aus dem 2. Weltkrieg hätte stammen können. Die junge Protagonistin deckt Sachen aus ihrer Kindheit auf, die alles andere als schön sind.  - Auf jeden Fall eine sehr lesenswerte Überraschung, die Schreibe.

Second Life:

Meine Ponies sterben. So nach und nach merze ich sie aus. - Der Verkauf hartzt durch die Gegend, im Sinne von nichts geht mehr.
Meine Partnerin und ich bauen gerade eine Mall auf. Sie ist Simownerin. Das heißt, ihr gehören Land und Prims. So verkaufen wir jetzt unsere Sachen in einer eigenen Mall. Wir bieten Pferde, Ponies, Rehe, Westerhäuser- und Zubehör und Schmuck an. So kann es uns so ziemlich egal sein, ob und was wir verkaufen. Denn wir zahlen keine Shopmiete mehr. - Was wir jetzt noch gemietet haben, lassen wir auslaufen. Das bringt gar nichts mehr!

Topp der Woche

Die Tatsache, dass ich meinen Weihnachtsurlaub nun doch machen darf. - Man sollte vielleicht doch öfter mal die Zeitarbeitsbude mit dazwischen nehmen. Besonders in der Firma, in der ich gerade eingesetzt bin. Für sind Leiharbeiter nämlich immer noch die dummen Luis, die sie vor 10 Jahren noch waren.

Flop der Woche:

Meine Rastlosigkeit im Inneren. - Ohne Baldrian ist derzeit nicht an ein normales und zügiges Einschlafen zu denken.