Sonntag, 13. August 2017

Wochenzusammenfassung 32. Kalenderwoche 2017

Allgemein:

Das war eine mehr als komische Woche. Am Montag noch voller Unruhe, dafür aber ohne Einsatz zu Hause, kam dann die Nachricht, dass ich doch wieder in meinen Einsatz vor der OP zurück sollte. Und das bei dem Wissen, das ich hatte, dass ich da oben nicht mehr gern gesehen bin. Und dass die "Projektleitung" persönlich gesagt habe soll "Die will ich nicht mehr" - Ich bin mit einem sehr mulmigen Gefühl ab Dienstag da hin...
Es ist der blanke Wahnsinn, wie eine einzelne Person ein einstmals so großartiges Team so zu Grunde richten kann. - Das ist eine Frage der Zeit, bis der Firma das komplette Projekt um die Ohren fliegt. Und zwar, weil sich die Leute da oben gegenseitig zerfleischen.

Ich bin ja mal gespannt, am Montag habe ich eine Bewerbung abgegeben, in einer Bude, die aber schnell einstellen wollen. Ich fand es ja toll, dass sich der Mann spontan Zeit genommen hat, weil ich ja auch spontan da vorbei gegangen bin. Aber was die Konditionen angeht, die die mir angeboten haben.... Da kann ich auch in der Zeitatbeit bleiben. Finanziell wäre es auf jeden Fall besser, da zu bleiben, wo ich bin.
Ok, die Bewerbung war abgegeben und dann kam der Anruf, dass die das wirklich mir mit mir probieren wollten. - Ich habe abgelehnt. Finanziell hätte es mich noch mehr runter gerissen, als ich mit der Leiharbeit sowieso schon bin. Es ist kaum zu glauben, aber es ist inzwischen wirklich nicht selten so, dass man als Leiharbeiter mehr verdient, als die eigentlichen festen Angestellten *Kopfschüttel*

Das Regenwetter und der psychische Druck, den ich mir teilweise auch selber gemacht habe, haben mich in dieser Woche ganz schön runter gerissen. Ich hing abends total in den Seilen, was am Freitag damit gipfelte, dass ich schon halb fünf auf der Couch eingeschlafen bin und kurz vor sieben wach geworden bin, um mich zu duschen und dann mal direkt ins Bett zu gehen. - Normal ist das nicht. Zumindest bei mir nicht. Fertig sein ist eine Sache, aber so fertig....
Außerdem habe ich in dem Moment auch noch jemanden versetzt habe, der mir helfen wollte, eine Bewerbung fertig zu machen. Nun traue ich mich nicht weiter, da noch Kontakt aufzunehmen. Ich habe echt Angst, dass er mir jetzt stinksauer ist. - Mit Recht, wie ich glaube. Ich kann doch nicht erst einen Termin zusagen und dann so einfach verpassen.... - Ist eine dämliche Zeit, zur Zeit.

So, eigentlich sind es jetzt nur noch zwei Wochen bis zu Urlaub. Ich bin jeden Tag mehr darüber angepisst, dass wir direkt mal gleich los düsen, wenn ich quasie Wochenende habe. Koffer packen und Wäsche waschen im Stress, der nicht von schlechten Eltern ist und dann nur noch vier Tage, bis der Psychoterror nach Heimkehr wieder los geht. - Ja, im Moment würde es mich nicht mal jucken, wenn ich die Reise stornieren müsste.

Gelesen:

Beendet habe ich "Der Wächter des schlafenden Berges" von Tom Jacuba. - Das war eine Trilogie, die ich sehr zwiespältig gefunden habe. Sie war interessant, keine Frage. Aber stellenweise bin ich mit dem Stil des Autors so gar nicht klar gekommen.
Begonnen habe ich "Durch die Erde ein Riss" von Erich Loest. - Das Buch zieht sich wie Kaugummi. Liegt wohl auch daran, dass ich etwas ganz anderes erwartet habe, als es jetzt wirklich ist.
Aber hey, es ist bereits Buch Nr. 45 für dieses Jahr. 52 habe ich mir vorgenommen. Für jede Woche des Jahres eins.... Sieht gut aus, bis jetzt.

Arbeit:

Am Dienstag sollte ich mich wieder in der Firma melden, wonach ursprünglich nicht mehr hin sollte. Ich habe den Einsatz angenommen, bin da aber erst einmal mit sehr zwiespältigen Gefühlen hin. Ich hatte ja nun keine Ahnung, wem ich noch trauen konnte und wer nur so tat als ob...
Machen wir es kurz. Es ist nicht mehr das, was es einmal war. Keiner traut keinem mehr. Alles macht zusammen Pause, weil es der Chef so will. Die Chefin macht inzwischen Unterschiede zwischen Gut und Böse und zu Lachen hat man in der Bude auch nichts mehr.
Kommende Woche wird es ähnlich beschissen, dann ist die Bitch wieder da, die mich ursprünglich nicht mehr haben wollte. Ich rechne jedenfalls damit, dass ich spätestens übernächste Woche wieder raus bin.

Second Life:

Hochs und Tiefs wechseln sich ab. - Erst hatte ich eine lange lange Durststrecke. Niemand wollte mein Zeugs kaufen... und dann habe ich mal eben an einem Tag 700 Linden rein geholt und dem davor 300. Da gingen dann plötzlich wieder Pferde und Ponies.
Außerdem haben meine Freundin und ich wieder zusammen einen Fawn-Verkauf auf gemacht. So eine Art Wühltischkonzept mit Dumpingpreisen. - Also wenn da dann auch so gar nichts geht, schon allein aufgrund der Masse des Angebeotes, dann kann man den Markt getrost als komplett tot bezeichnen.

Topp der Woche:

Oweia, ich muss wirklich sagen, dass ich in dieser Woche so gar kein Topp hatte. - Ich bezeichne einfach mal den heutigen Schlunzentag als mein Topp. Faul sein, nichts machen, nur das, was mir selber Spaß macht..... *seufz*

Flop der Woche:

Die ganze Stimmung und das, was es aus mir gemacht hat - so schlecht, beschissen und lebensunwert wie in dieser Woche, habe ich mich lang nicht mehr gefühlt.