Montag, 22. Mai 2017

Warum es so still war...

Am Samstag verlor ich meinen Hund und am Dienstag musste ich ins Krankenhaus.

Das lange Hickhack um einen OP-Termin ja oder nein, hatte ein Ende. Ich sollte mich am 9, Mai, morens um 7 im Krankenhaus einfinden. - Was ich dank der Hilfe des Muggels auch tat.
Dort bekam ich nach der Aufnahme ein Bett zugewiesen und sollte auch gleich OP-Hemdchen und die sexy Strümpfe anziehen.
Das Bettenrennen begann. Wobei der erste Start ein Fehlstart war. Der OP, welcher für mich vorgesehen war, wurde durch einen Notkaiserschnitt belegt. Also kam ich auch erst mit ca 2 stündiger Verspätung dran. - Aber ich kam dran.

Es war nur eine kleine Sache und zack zack fand ich mich auch schon wieder auf der Station ein.

Den restlichen Tag verbrachte ich mit Lesen und schlafen. Schließlich war am nächsten Tag OP Nr. 2 geplant....

Es wurde Mittwoch, wieder bereitete ich mich auf ein OP vor, die dann aber nicht statt finden sollte. Bis zwei Uhr mittags haben sie mich hungern und dursten lassen. Dann kam die Nachricht, dass sie (mal wieder) einen Notfall rein bekommen hätten und meine OP nicht statt finden könne.
Man bin ich sauer geworden. Da hatte ich die ganze Zeit Angst ohne Ende und dann wurde es nichts. Ich hätte kotzen können.
Am Mittwoch Abend war dann der Muggel noch mal kurz da. Kurzes Update von zu Hause geben und so. - Jedenfalls hatte ich am selben Abend noch so eine Art Nervenzusammenbruch, glaub ich. Ich hab jedenfalls im Bett gelegen und konnte nicht mehr aufhören zu heulen. Daraufhin gab es ein Mittelchen für die Nacht und am Morgen kam ich gar nicht erst groß zum Nachdenken, sondern wanderte gleich in den OP.


Alles verlief wohl ohne Komplikationen. Ich wachte auf der Überwachungsstation wieder auf, wo sie mich noch am selben Abend zum ersten Mal wieder aus dem Bett zerrten und durfte am nächsten Tag wieder auf Normalstaion, wo ich in ein anderes Zimmer verlegt worden bin, nette Leute kennen lernte und wir uns gegenseitig beim Genesen halfen.

Am 16. Mai bin ich wieder zu Hause gewesen....

Ich habe alles überstanden. Alles ist gut gegangen und ich muss mal sagen, dass ich ein totaler Glückspilz bin. Die Sache hätte auch komplett anders enden können.
Jetzt müssen die inneren Wunden und der Bauchschnitt verheilen und dann kann es auch schon wieder weiter gehen.