Sonntag, 9. April 2017

Wochenzusammenfassung 14. Kalenderwoche 21017

Allgemein:

Und wieder haben wir eine Woche hinter uns, die mich mal wieder ganz schön zermürbt hat. - Ja, ich möchte diese dämliche OP endlich hinter mir haben. Es ist ein befreiender Gedanke, hinterher die Beschwerden los zu sein. Aber bis es einmal so weit ist, sind da viele viele Hürden zu überwinden.
Als ob es nicht genug war, dass ich einen zweiten Doc brauchte, bis ich da überhaupt erst einmal ernst genommen wurde, habe ich es endlich bis zum Vorgespräch geschafft und gebe bei den Gesprächen die Ohnmacht mit Folgen an. Nun schieben die Ärzte Panik, dass ich eine Epilepsie entwickelt habe und legen mich nicht eher in Narkose, bis das abgeklärt ist.
Nun ist das mit den Neurologen hier in der Gegen so eine Sache. Sie sind ziemlich rar und dem entsprechend überlaufen. Ich habe gesagt, dass wir das dann auch lassen können, weil in einem Jahr, bis ich da vielleicht mal vorsprechen durfte, alles noch viel schlimmer sein kann. - Das Ende vom Lied, die haben mir einen Termin bei so einem Typ besorgt.
Ich bin ja mal gespannt. Der letzte Neurologe meinte zu mir, als ich wegen meiner Sehstörungen dort war: "Sie haben VIELLEICHT" eine Migräne." - Ich habe keine Migräne, aber immer mal wieder Sehstörungen. Darüber werde ich bei dem anderen Typen aber schön den Mund halten. Wie gesagt, ich will einfach nur die OP hinter mir haben.
Ach nein, halt, sind ja zwei OP`s - ich mache eben keine halben Sachen. Wenn, dann richtig.

Neben meinem momentanen persönlichen Desaster hat es ja Stockholm nun auch erwischt. - Ganz ehrlich, diese ganze Terroristen-Geschichte sollte einen freien Menschen eigentlich kalt lassen. Mir aber flößt sie mehr und mehr Respekt ein. Es ist ja mehr als offensichtlich, dass wir die Sache so gar nicht im Griff haben. - Keine Ahnung, wo das noch hin führen soll.
Ich habe mir schon überlegt, meine Ängste mal in einer Art Kurzgeschichte zusammen zu fassen. Aber so wirklich weiter gekommen bin ich mit der Idee noch nicht...

In der kommenden Woche habe ich dann also den Termin bei Neurologen. Gleich anschließend will ich mit dem Befund ins Krankenhaus. - Sollte ich da nicht auf der Stelle einen Termin für die OP bekommen, werde ich die Sache lassen. Dann muss die Natur das eben erledigen. - Klar, das gibt Qualen, aber wenn ich nicht mehr kann, dann kann ich nicht mehr. PUNKT

Gelesen:

Ich konnte "Bob, der Streuner" von James Bowen beenden. - Eine wirklich goldige Story. Ein streunender Kater sucht sich einen ehemaligen obdachlosen Junkie als neues Herrchen aus. Beide helfen sich nun gegenseitig wieder auf die Beine zu kommen. - Ich habe es gern gelesen.
Begonnen habe ich mit "Trümmergöre" von Monika Held. Ich bin aber noch nicht weit genug, als dass ich was sagen könnte.

Arbeit:

Wir sind mal wieder in die Phase über gegangen, in der wir uns vor Arbeit nicht retten können. Es ist alles da, was wir brauchen. Und von "Abrufen" eigentlich viel zu viel. - Ach richtig... wir gehen ja auf Feiertage zu. Wie nur, konnte ich das vergessen. *lach*

Second Life:

Bei den Rehen geht so gut wie gar nichts. Ich habe das eine oder anderer Vierer bekommen, aber weder die neuen Augen, noch ein neues Geweih konnte ich erfolgreich in meine Zucht integrieren. - Das einzig Gute an den Viecher ist, dass man die auch ohne Lindeneinsatz vermehren kann. Es gibt dann etwas weniger Nachwuchs, weil alles etwas länger dauert, aber das ist nicht weiter tragisch. - Für mich jedenfalls. Da ich nun wieder 20 Paare stehen habe, bekomme ich auch so genügend Nachwuchs, dass es immer irgendwie weiter geht.
Außerdem habe ich begonnen, zu angeln. Erst mit meinem normalen Avatar. Der hat aber einen Fehler gemacht, weil er unbedingt eine bessere Angel haben wollte. Also habe ich quasi meinen zweiten Avatar in das Spiel hinein geworben. Jetzt hat mein erster Avatar Schulden, die mein zweiter Avatar abarbeiten muss. - Aber da bin ich auf einem guten Weg. Wenn man das einmal begriffen hat, macht das richtig Spaß und bringt gut und gern die ersten Linden für Neulinge. Dabei brauchen sie nicht einmal etwas zu investieren.

Topp der Woche:

Das Buch "Bob, der Streuner" - Obwohl ich oftmals nicht wirklich den Nerv zum Lesen hatte, bin ich bei diesem Buch doch ganz gut runter gekommen. Ich habe es gern gelesen, weil es einfach nur entspannend war. In den Medien wird sowieso immer nur noch über schlechte Dinge berichtet. Warum dann nicht einmal von etwas Schönem lesen...

Flop der Woche:

Das Desaster bei der OP-Vorbesprechung:
Das Narkosegespräch lief klasse. - Die Ärztin war zwar eine Ausländerin, man kann sie aber gut verstehen. Sie war mir symphatisch und ich fühle mich bei ihr in guten Händen.
Der Operateur hat schon bei meiner Mutter gute Arbeit geleistet. Er ist kein eingebildeter Knochen, sondern hat sogar mal über meine Scherze gelacht.
Und dann erzähle ich das mit meiner Ohnmacht...
"Sie haben vielleicht eine Epilepsie..." - Ganz genau, weil mein Körper mich mal ausgeschaltet hat, weil ihm alles zu viel wurde.... - Ohne Worte!!

UND NEIN!!!! ICH HABE KEINE EPILEPSIE! ICH HABE GENUG AM WANST, DAS LASS ICH MAL AUS!!!