Dienstag, 10. Januar 2017

Unser Weihnachts- und Neujahrsurlaub #1

Die Anreise:

Oh weh, was hatte ich mich getäuscht. Dachte ich noch, dass es gut ist, wenn der Flug um acht Uhr morgens geht... Aber dann musste ich doch um ein Uhr in der Nacht hoch, um im Winter nach Nürnberg zu fahren (ca. 3 Stunden) und dort dann mal wieder von den Anzeigen so verarscht werden, dass der Muggel und ich getrennt sitzen mussten. Beides Gangplätze und ich hatte dann auch noch zwei Kinder neben mir. Und das, wo ich in Sachen Kinder so total unbedarft bin...
Ich habe es überlebt und die Fahrt ins Hotel selber ging dann auch recht zügig, weil wir einen Pkw und keinen Bus hatten.


So allgemein:

Es klappte alles so weit. Die Anbindungen waren zügig, die Reise recht schnell hinter uns gebracht und die lange Bustortour wie in Griechenland blieb uns erspart. *zum Glück*

Das Wetter hatte ich mir etwas anders vor gestellt. Wärmer, hatte ich gedacht, würde es sein. Und ja, wir hatten auch Tage mit schlechtem Wetter. Da war es dann bewölkt und unserem Herbstwetter nicht ganz unähnlich.
Der kalte Wind hat dafür gesorgt, dass wir uns beide eine deftige Erkältung zu gezogen haben, weil wir am Strand hinter einem Windschutz gelegen haben. Und sobald man davon dann weg war, wurde es unangenehm kühl.
Aber das Licht, die Sonne, war so toll. So richtig etwas fürs Gemüt. Genau das Richtige nach dem ich im fensterlosen Frauenknast gearbeitet hatte und wochenlang kaum mal Tageslicht hatte.
Ich habe Farbe bekommen, ich habe Vitamin D getankt und ich habe etwas runter kochen können. - Ja, es hat ziemlich gedauert, bis ich runter gekocht war. Aber am Ende hatte ich es dann doch geschafft.


Eine Urlaubsbekanntschaft gab es noch obendrauf. - Mehrere, wenn man es genau betrachtet. Zwei Pärchen... das eine war etwas älter, aber nicht unbedingt so drauf. Sondern locker und lässig, lustig und immer für einen Spaß zu haben.
Das zweite Pärchen war so etwa in unserem Alter. Wobei ich wieder das Gruppenküken war. - Egal, sie waren lustig. Sie haben uns gezeigt, wie man die Leute schmiert, um zu bekommen, was man haben möchte und sie haben im Zimmer neben uns gewohnt. So konnten wir uns morgens immer in die Sonne setzen und einen Dummnöl machen. - Schön wars.