Sonntag, 23. Oktober 2016

Wochenzusammenfassung 42. Kalenderwoche 2016

Allgemein:

Ich habe in dieser Woche echt nicht viel gelesen. James Barcley hat von mir noch einmal eine Chance bekommen und sie gründlich versaut! Ich habe das Buch "Einst herrschten Elfen" eigentlich nur noch überflogen. Ich wollte nicht mittendrin abbrechen, weil ich immer noch die Hoffnung hatte, dass es doch noch aufreibend wird. Aber das war eine totale Fehlanzeige. - James Barcley fliegt von meiner Leseliste... so kann man den SuB auch abbauen. *kicher*

Wespen - wir müssen uns noch immer unseren Wohnraum mit ihnen teilen. Ok, wir sind Insekten aller Art gewohnt. Das Haus ist schließlich über 100 Jahre alt und grottig schlecht bis gar nicht saniert... aber Wespen?
Am Sonnabend haben wir im Schlafzimmer eine große Aktion gestartet. So richtig mit Bett komplett auseinander nehmen, alles absaugen und abwaschen, jede Ecke mal durchsuchen nach stechendem Gefleuch.... und am Ende liegen wir doch wieder im Gästezimmer.
Auch im Nest selber herrscht noch reges Treiben. Die ganzen Gifte haben mal gar nichts bewirkt. Weder das der Feuerwehr, noch das vom Onkel. Die Flüssigkeiten sind halt alle darauf konzipiert, dass man das Nest direkt ansprühen kann... wir kommen aber nicht ran, sehen nur ein Schlupfloch.
Der Muggel hat in einem Fachgeschäft eine Spraydose mit einem Gas gekauft.... das wollen wir noch mal versuchen. Ansonsten muss der Kammerjäger wohl die Wand aufreisen. Ansonsten hakelt es ne Klage wegen Körperverletzung! *schwör*

Dieses ganze Wespenthema scheint mich ganz schön aufzureiben. Ich schlafe schlecht, bin ständig abgespannt und müde. Eigentlich funktioniere ich nur noch... Schön ist anders.
Jeden Feierabend hänge ich in den Seilen, hätte eigentlich gut was zu tun und mache es am Ende doch nicht... weil ich einfach nicht mehr hoch komme. Schön geht anders. Das kann ich sagen.
So gesehen ist der zusätzliche freie Tag am Montag sicherlich nicht verkehrt. Aber da meine Firma sich noch nicht gemeldet hat, bin ich auch wieder nur den ganzen Tag auf Habacht. Sie könnten ja schließlich noch etwas von mir wollen. - Es nervt!
Tut meinem Kreislauf auch alles andere als gut.... Ich fahre seit dem Wespenstich nämlich ständig Karussell im Kopf. Einmal zu schnell von unten nach oben und schon dreht es sich. Dabei trinke ich aber wie ein Loch. Drei bis vier Liter sind im Moment absolut kein Test... - Ich habe meinen nüchternen Blutzuckerspiegel mal getestet. Der war normal, sagt der Muggel. Also bin ich da mit meinem Latein auch am Ende. - Ich mag nicht mehr. Soll doch werden, was will!

Arbeit:

Ich weiß auch nicht... den Leiharbeiter arscht es doch immer wieder an! - Erst hält uns der Chef an einem Freitag, nach Feierabend, eine flammende Rede, was ihm alles an unserer Arbeitsweise nicht passt und dann ändern wir das, was ihm nicht passt und müssen schon wieder einmal einen Tag zu Hause bleiben, weil der Lieferant mit den Teilen nicht hinterher kommt.
Logisch, dass die fest angestellten die Stunden nicht weg genommen kriegen. Die machen dann das, was die Leier machen und können so arbeiten gehen.
Wir Leier sind eben doch nur in jeder Firma Schütze Arsch im letzten Glied.
Und da das in diesem Monat schon das zweite Mal war, dass wir gezwungen waren, zu Hause zu bleiben, werde ich auch diese Firma auf meine "Beobachten"-Liste setzen müssen. Meine Stunden brauchen sie mir nämlich nicht runter setzen, wenn sie mir alles runter gejubelt haben. Da stehe ich mich als Arbeitsloser rein finanziell gesehen nämlich um Längen besser. Dann könnte ich mein Auto nämlich still legen und hätte schon mal einen finanziellen Batzen weniger... - Aber das ist alles Zukunftsmusik...

Topp der Woche:

Auf jeden Fall der Buchgewinn. Ich habe "Spiel der Hoffnung" von Heidi Rehm beim Buchbanditen gewonnen. Dabei hatte ich da nur just for fun mit gemacht. *jehaaaaa*
Jedenfalls habe ich es zu lesen begonnen und bin bis jetzt ziemlich begeistert. Obwohl das Genre jetzt nicht das ist, was ich sonst immer lese.

Flop der Woche:

Eigentlich zwei Dinge:
Zum einen ist das Wespenthema noch immer nicht erledigt. Eine Nacht haben wir im Schlafzimmer wieder einmal probiert, als wir glatt mit diesem stechenden Mistzeug kuscheln mussten.
Und dann diese zimelich doofe Belohnung mit den geklauten Stunden, nur weil man die Anweisungen vom Chef befolgt. - Ganz ehrlich... es kotzt mich an. Das sind die Momente, in denen ich den Leiarbeiter noch weit hinter dem Hartzer sehe...