Montag, 26. September 2016

Kretaurlaub #4 - "Fortezza"

Die Außenmauern des Fortezza. - Nicht vorstellbar, dass so ein gewaltiger Schutz so schnell eingenommen war...
Eher durch einen Zufall sind wir auf das "Fortezza" gestoßen. Wir sind die Hafenpromenade entlang gelaufen, haben die mächtigen Mauern und die Kuppel der Sultan-Ibrahim-Moschee gesehen und haben den Eingang gesucht.
Der Eintritt war schnell bezahlt und schon ging die Reise durch die Zeit los.

Der Blick vom Fortezza in ein Wohnviertel von Rethymon hinein. - Ursprünglich, wie sie da eben leben. War sehr interessant zu sehen, wie dicht die Häuser aneinander stehen. In Deutschland nicht wirklich vorstellbar. Zumindest nicht friedlich.
Erbaut wurde das Fortezza zur venezianischen Zeit. Es sollte die Bevölkerung von Rethymno aufnehmen und schützen. So wollte man der Übernahme durch die Osmanen aus dem Weg gehen. - Allerdings hat das nicht besonders gut funktioniert, denn Rethymno war nach gerade mal 4 Wochen Belagerung übernommen. Seit dem trotzen lediglich unscheinbare Bauwerke, wie Zisternen oder eine ziemlich ruinöse Kapelle dem Verfall. Lediglich der Kuppelbau der Sultan-Ibrahim-Moschee ist restauriert und scheint alles zu überstrahlen.

Der Blick aus dem "Fenster" - Einfach mal aus einer Öffnung in der Mauer heraus fotografiert. Man sieht eine Symbiose aus Stadt- und Strandleben.
Von den Bastionen aus hat man einen tollen Blick über das Meer und die Stadt. - Und das Meer hat ziemlich getobt an diesem Tag. Herrlich weiße Brandung tobte gegen die felsige Küste. Bis hoch, zu uns auf die Mauern, wehte der feine feuchte Nebel. Und der hat gut getan, denn die Sonne hat wieder unbarmherzig zur Erde geplatzt.

Die Reste einer Kapelle... das Metallding würde ich als alten Kronleuchter deuten... im Hintergrund die Sultan-Ibrahim-Moschee

Und noch einmal der sanierte Kuppelbau der Sultan-Ibrahim-Moschee
Im Inneren der Moschee hatte eine Zeichenkünstlerin ihre Werke zur Schau gestellt.