Montag, 12. September 2016

Kretaurlaub 2016 #1

Die Vorbereitungen:

Wenn einer eine Reise tut... grins
Den Spruch habe ich ja schon immer irgendwie aus tiefstem Herzen gehasst. Aber er ist so wahr!!!
Und die Vorbereitungen zu einer Reise, egal, welche das nun ist, die hasse ich ja aus tiefstem Herzen. Wie mich Koffer packen immer annervt... Ich lege es aufs Bett, ich überlege, was ich noch brauche, ich räume weg und ich räume dazu... und am Ende fahre ich doch immer los, mit dem Hintergedanken, was man vielleicht vergessen hat. *kopfschüttel*
Der Muggel hat das lockerer gesehen. Der hat seinen Koffer irgendwann zu gemacht und gesagt, dass er sich einfach die Sachen kauft, die er vergessen hat.

Ein letzter Blick aus dem Flugzeugfenster, bevor es los geht

Die Reise:

Am Morgen gab es noch einmal ein ganz normales Sonntagsfrühstück. Wir haben die letzten verderblichen Sachen weg gefuttert und uns dann auf die Reise begeben. Mit dem Auto bis zum Bahnhof. Mit der Bahn bis zum Flughafen und dann mit dem Flugzeug auf die Insel Kreta.
Wobei die uns am Flughafen mit dem CheckIn schon mächtig haben hängen lassen. Ich habe dem Muggel noch großspurig erzählt, dass wir dann erstmal den Koffer abgeben und dann unser Urlaub beginnen kann. Aber es sollte anders kommen. Der CheckIn begann wirklich erst anderthalb Stunden vor dem geplanten Abflug. Der Muggel wurde immer nervöser und ich wusste langsam nicht mehr, was ich noch machen soll. - War ja sein erster Flug...
Der Abflug war dann auch verspätet. Wobei sich der Kapitän über den Bordfunk entschuldigt hat. Es waren einfach  nur wettermäßige Umstände, die sich die Crew haben verspäten lassen.

Die Ankunft:

Gelandet sind wir in Heraklion. - Ein ziemlich kleiner Flughafen. Alles zweckmäßig primitiv gehalten, aber ging schon.
Als ich aus dem Flieger raus kam, wollte ich ja am liebsten wieder rein und umkehren. Wir waren bei wolkigem und windigen Wetter gelandet... da war nichts mit schönem Wetter oder so.
Dann mussten wir unseren Bus finden, was erst einmal gar nicht so einfach war. Denn da hatten wir mit unserer Reisegesellschaft gleich mal einen ziemlich undurchsichtigen Brocken erwischt. Mit den ganzen Tochter- und Partnergesellschaften, war es gar nicht so leicht, da den Überblick zu bekommen.
Am Ende saßen wir im richtigen Bus und fuhren so durch die Landschaft. Bergauf und bergab, immer schön an der Küste lang. - Wenn ich nicht langsam die Schnauze voll gehabt hätte, hätte das sicherlich auch alles ganz toll ausgesehen.
Ihr könnt euch also meine Laune vorstellen, als man uns am Straßenrand raus setzte, die Koffer gab und auf eine dunkle Gasse zeigte, die wir doch bitte bis zum Schluss runter laufen sollten. Das sah alles andere als vertrauenserweckend aus und der Bus wäre da im Leben nicht ran gekommen.
Was blieb uns anderes übrig, als den gewiesenen Weg zu gehen...

Durch diese hohle Gasse mussten wir, um zum Hotel zu gelangen. Allerdings war es da dunkel und sah lang nicht so toll aus.

Wow-Effekt:

Am Ende der Gasse erwartete uns ein geöffnetes Tor, durch das wir in einen mit sanftem Licht durchfluteten Innenhof gelandet sind. Plötzlich war das alles gar nicht mehr so komisch. Wir waren angekommen!!! Und wir hatten es wohl auch augenscheinlich gut erwischt.
Als erstes gab es etwas zu Essen. - Und das war auch gut so. Im Flieger gab es nichts mehr und das letzte hatten wir vor dem Abflug gegessen.
Dann wurden wir auf das Zimmer gebracht. - Ein zweites WOW!
Wir hatten ein riesengroßes Zimmer. Zweietagig, mit zwei Bädern. Eines davon mit Wirlpoolbadewanne, eines mit Dusche. Klimaanlage, einen Balkon, zwei Fernseher (die wir aber nicht genutzt haben)
Alles war sauber und ordentlich und endlich macht sich Erleichterung und Urlaubsstimmung breit.

Der Muggel meinte beim abendlichen Bierchen nur, dass er sich auf den Rückflug freuen würde. Ich war total fertig, weil wir doch gerade erst angekommen waren. Er klärte mich aber auf und teilte mir mit, dass er Fliegen toll finden würde *lach*


Der Blick zur Rezeption hin, allerdings der Eingang vom Restaurant aus. Das erste Mal, sind wir von der anderen Seite rein.

Ein Bett im Freien... sozusagen. War sehr gemütlich, wenn man abends, nach dem reichhaltigen Essen, seinen vollen Bauch in Ruhe lassen musste...

Der Blick vom Strand zum Hotel hin... sieht jetzt wenig spektakulär aus, aber abends, wenn das beleuchtet war, hat es mehr her gemacht.

Der Blick aus unserem Hotelzimmer, einer der drei Pools des Hotels.