Mittwoch, 22. Juni 2016

Vierginia Bergin - „Storm – Die Auserwählte“

ISBN: 9-783-737-35156-0

Ei jei jei - Ganz am Ende muss ich erfahren, dass ich gerade den zweiten Teil vor dem ersten gelesen habe. Aber ich schwöre, dass ich bis zu diesem gelesenen Worten rein gar nichts von der Vorgängergeschichte gewusst habe.
Trotzdem war das eine klasse Story. - Mit dem Schreibstil hatte ich am Anfang so meine Probleme, aber das hat sich dann auch irgendwann gegeben. Ab da war das Buch dann eine richtig entspannende Lektüre für mich.

Ruby, eine Jugendliche, hat als Einzige den Regen überlebt. Normalerweise sterben die Leute einen qualvollen Tod, wenn sie mit dem Regenwasser in Berührung kommen.
Ruby trifft eines Tages auf ihre Freundin. Die war bisher in einem der Army-Camps in Sicherheit. Doch mit dem, was dort geschieht, war sie nicht mehr einverstanden. - Auf einer Party kommt die Freundin mit Regenwasser in Berührung. Man hackt ihr den Fuß ab. Ruby bringt sie in das nächste Army-Camp, um ihr das Leben zu retten.
Ruby ist rebellisch, findet heraus was sie mit Kindern machen, gerät in den Regen und wartet nun auf den Tod. Der Tritt  aber nicht ein. Statt dessen wird nun sie selber zu einem gefragten Forschungsobjekt.
Ruby kann fliehen, kennt nun aber das Geheimnis eines Gegenmittels und wird verfolgt. sie rettet ein Mädchen, das sich auch als immun erweist, findet ihren Vater und seine neue Familie und gerät doch wieder in die Fänge vom Militär. - Doch hier bekommt sie Hilfe. Von jemandem, von dem sie es nicht erwartet hat.

Ist es nicht der Traum von rebellischen Teenies, einfach ohne Bevormundung zu leben? - Tja, die Protagonistin lebt quasi diesen Traum. Aber wenn man mal genau liest, ist der so toll gar nicht.
Das komplette Buch ist in der Ich-Form geschrieben. Und dann auch noch genau so, wie es so ein Teenie wohl auch erzählen würde. - Damit hatte ich ja anfangs so meine Probleme. Aber als ich mich dann rein gefunden hatte, war es ganz spannend. Irgendwie konnte ich mich komplett in diesen verwirrten Teenie hinein versetzen. Irgendwie schon klasse.

Einen Film hatte ich war in meinem Kopfkino laufen, aber der bestand nicht aus eigenen Bildern. Dazu war das alles viel zu detailreich beschrieben. Und ja, es gab auch Stellen, die zu gut beschrieben waren. Da kam dann wirklich ein wenig lange Weile auf. Aber lang dauerte das zum Glück nie.
Lesepausen waren kein Problem. Zwar nicht gern gesehen, aber im täglichen Leben leider unumgänglich.
Wenn ich dann also einmal eine machen musste, bin ich immer wieder gut in die Handlung hinein gekommen. Die Kapitel haben das noch unterstützt. Die waren zwar gut unterteilt, aber dafür stellenweise zu unterschiedlich lang. Das Lesen hab ich stellenweise innerhalb der Kapitel unterbrochen. Hat mein Verständnis aber nicht beeinflusst.

Ich will nicht lang um den Brei herum reden. das Buch war absolut lesenswert. Auch feierabendgeeignet.
Was den Stil angeht, hat es natürlich wieder eine Lesprobe auf meiner Website. Bewerten werde ich das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.

Wir lesen uns!