Mittwoch, 27. April 2016

Wolfgang und Heike Hohlbein - "Midgard"

ISBN: 9-783-764-17056-1

Wolfgang Hohlbein, wie er nun mal ist. Eine ausschweifende, fast langweilige Erzählweise. Eine Story, die in ihren Ausschmückungen irgendwie unvollständig wirkt und doch eine Story, die man ruhig mal gelesen haben kann.

Alles spielt in einer Welt, in der man noch an Götter glaubt. An die guten Götter, die schon für das, was sie den Menschen antun, einen Grund haben werden.
Und so nehmen die Leute, bei denen Lif als Findelkind gelandet ist, den alljährlichen Schneesturm so gelassen hin, wie man es nur kann, wenn man um Haus und Hof bangen muss.
Lif allerdings hat schon immer gemerkt, dass er anders ist, als die Leute, bei denen er da wohnt. Er träumt mehr und irgendwie merkt im tief im Inneren, dass da noch mehr in seinem Leben sein muss, als nur dieses einfache Leben auf dem Hof.
Bei einem Sturm macht er sich auf den Weg, sein Schicksal zu erfüllen. Er begegnet Göttern, jenen Wesen, die gar nicht so perfekt sind, wie man immer glaubt. Er kämpft mit ihnen und für sie und am Ende ist er dann doch wieder da, wo er angefangen hat. Aber er erkennt das wirkliche Wesen dieser Leute.

Herr Hohlbein schreibt in seiner typischen Weise. Weit aushohlend, wirklich komplett alles beschreibend und kaum eigene Fantasie zulassend.
Ich habe den Text stellenweise nur überflogen. Ich bin abgekommen, von der Handlung und fand es stellenweise sogar langsam. Weil ich stellenweise echt seitenlang auf der Stelle zu stehen schien.
Auf jeden Fall bekommt das Buch nur 3 von 5 möglichen Sternen. Eben weil es stellenweise echt auf der Stelle zu stehen schien. Weil die Kapitelüberschriften viel zu aufschlussreich waren und weil das nordische durchaus noch ausgeprägter hätte sein können...

Eine Leseprobe gibt es wieder auf meiner Website.

Wir lesen uns!