Donnerstag, 17. März 2016

Film #68 - Amadeus


Der Film dreht sich um das Leben und Wirken des Wolfgang Amadeus Mozart. Allerdings nicht als normaler Spielfilm, sondern alles wird als Rückblende dargestellt. Sein Neider "Salieri" erzählt, wie er Mozart kennen und hassen gelernt hat.
Mozart wird von klein auf von seinem ehrgeizigen Vater gefördert. Einem dressierten Affen gleich, wird er durch Europa geschleift und muss vor Kaisern, Königen und Geistlichen auftreten.
Salieri hingegen träumt von der Musik, erfährt die Förderung durch den Vater aber nicht.
Mozart wächst auf, komponiert schon in jungen Jahren Arien und mit 12 schon komplette Opern. Salerie hingegen bekommt eine Anstellung am Hof von Wien. Und muss dann als Hofkompositeur den gehassten Mozart empfangen. - Mozart bleibt in Wien, heiratet und drängt nach einer Stellung bei Hof. Salieri leidet unter Mozarts Genie. Mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln sucht er ihn zu verdrängen, ja zu vernichten.
Am Ende stirbt Mozart. Seine Frau kommt zu spät und seine Leiche landet in der Pestgrube.

Salieri hingegen wird nach dem Tod Mozarts auch nicht berühmter. Er dreht durch und begreift erst am Ende des Films, dass er Mozarts Genie nie selber erreichen wird. Mozart scheint wirklich von Gott bevorzugt worden zu sein und die Musik flog ihm zu.

Der Film ist jetzt nicht wirklich kein Gassenhauer. Er stammt aus dem Jahre 1984. Kommt somit ohne jeglichen reiserischen Special Effect aus und beschränkt sich wirklich nur auf die Handlung. - Das lässt die Handlung aber wieder in den Vordergrund rücken.
Ich will jetzt nicht behaupten, dass der Film spannend gewesen wäre. Dies wäre eine glatte Lüge. - Vielmehr ist er einfach nur interessant. Denn wenn ich die Figur des Mozart so gesehen habe, kann der auch nicht ganz dicht gewesen sein. Zwar erwachsen, aber doch kindisch verspielt. Er hatte ein seltsames Verhalten und hat andere ganz selbstverständlich dumm da stehen lassen und dabei nicht mal gemerkt, was er gerade angerichtet hat.
Die Schauspieler sagten mir nichts, haben ihre Sache aber gut gemacht. Ganz besonders diejenigen, die bei den Opern, welche im Film gezeigt wurden, auf der Bühne standen und wirklich großartig gesungen haben. (wobei auch das im Grunde am Geschmack des Betrachters liegt)
Ich habe den Film gesehen, und gut. Widerholungsbedarf besteht nicht. - Zwar habe ich wieder etwas lernen können, aber das war es auch schon.