Donnerstag, 10. März 2016

Film #67 - Die Hebamme



Ein Film aus dem TV. Eher selten, dass man das schauen kann, was da derzeit so läuft. Aber beim zweiten Teil von der Hebamme musste ich ganz einach einschaltn. - Zugegeben, ert mal die Aufnahmefunktion vom Reciver, aber angeschaut habe ich den Film dann ganz ensptannt an einem Samstag Abend.

Gesa, die inzwischen ausgelernte Hebamme, wohnt in Marburg, in einem kleinen Häuschen. Als eines Abends ihre Cousine an die Tür klopft und nach ihrer Mutter fragt, die aber an der Schwindsucht gestorben ist. Genau an dieser Krankheit leidet auch die junge Frau. Sie will ihr helfen und reist deswegen mit ihr, ihrem Sohn und einer Freundin nach Wien. Hier lebt der Vater der Kranken, der ihr einfach helfen muss.
Sie kommen in Wien an, suchen den Professor auf und der jungen Frau kann geholfen werden.
Gesa allerdings möchte auch Medizin studieren. Sie ist nicht mehr zufrieden mit ihrer Rolle als Hebamme. Und dafür geht sie ihren Weg. Zunächst als Gasthörerin. Im Anschluss daran eine Prüfung, mit der sie sich zum Studium verdient.
Allerdings erschüttern tragische Todesfälle das Krankenhaus. Frauenleichen, von Huren, tauchen auf. Und alle haben sie ihr Herz verloren. Die Wiener Polizei kann man nicht einschalten, da man sonst die Gunst des Kaisers verlieren würde und schon gehen die wilden Verdächtigungen los.

Ein packender Film. Nicht zuletzt wegen der Hauptdarstellerin Josefine Preuß. Eine junge Frau, die ihren Weg gegangen ist. Kennen gelernt habe ich sie durch die Kinderserie ¨Schloss Einstein¨. Schon damals hat sie mich durch ihre Leistung überzeugt. Dann kamen Komödien und andere Kleinigkeiten und dann die Rolle der Pilgerin und dann die der Hebamme. Einfah ein klasse Persönchen, das Persönchen.
Die Zeit, in der der Film spielt, ist realistisch, farbenfroh und echt dargestellt. Man kann den Kampf der Frauen erkennen, die um ihre Berechtigungen kämpfen müssen. Man kann erkennen, wie schwach die Medizin noch entwickelt ist und mit welchen Methoden so genannte Geisteskrankheiten therapiert werde