Mittwoch, 3. Februar 2016

Max Rhode - "Die Blutschule"

ISBN: 9-783-40417-267-2

Max Rhode ist kein Geringerer als Sebastian Fitzek. Deswegen verstehe ich nicht wirklich, warum er so ein Aufhebens um seinen Bart und um seine Person gemacht halt, als er Werbung für dieses Werk gemacht hat. Ich vermute mal, dass dahinter ein Werbegag steckt, den ich jetzt nicht so wirklich nachvollziehen kann. - Aber das Buch, das hätte dieses Aufhebens eigentlich gar nicht gebraucht. Denn ich habe nicht einmal einen kompletten Abend dafür gebraucht.

Zunächst einmal fängt alles recht harmlos an. Eine Familie zieht nach der Firmenpleite des Vaters aufs Land. Dort erfahren die Jungs erfahren dort, von einem angeblich pädofilen Nachbarn, von der Sage des Seelenspiegels. Und dann muss der Jüngere der beiden ansehen, wie mit seinem Vater etwas Seltsames geschieht. Irgendetwas geht in ihn über. Und dann geht das Grauen auch in ihrer Familie los. 
Während sich die eine Mutter über ihre wieder lieb gewordene Tochter freut, erleben die Jungs das größte Grauen, was man sich vorstellen kann. Wenn man sich das vorstellen kann. - Die Jungs erleben einen völlig veränderten Papa, einen der ihnen das Töten beibringen will. Die Jung erleben einen Horror, den man sich nicht vorstellen kann.

Das Buch bekommt von mir 5 von 5 möglichen Sternen. Ich war dermaßen gefesselt, dass ich nicht davon lassen konnte, bis das Buch endlich zu Ende war. Ich war unterhalten, sehr gut unterhalten und ich habe es fast bereut, dass ich es so schnell durchgelesen hatte.
Eine Leseprobe findet ihr wieder auf meiner Website.

Wir lesen uns!