Donnerstag, 14. Januar 2016

Film 59 - Ulli Hoeneß - Der Patriarch

Da hat mich die Werbung doch glatt mal wieder hinters Licht geführt. - Erwartet habe ich einen ganz normalen Spielfilm und bekommen habe ich eine Mischung aus Doku, Verhandlungsbericht und Spielfilm. Das war nicht schlecht gemacht, das will ich damit nicht sagen, aber meine Erwartungen waren dann eben doch andere... 
Bei den Interviews ist mir auch mal die Galle hoch gekommen. Da beklagt er sich doch wirklich darüber, dass er nie ein Studentenleben hatte und mit 22 Jahren eine Steuererklärung machen muss. -  Ehrlich, mir kommen die Tränen. 
Was seinen Aufstieg angeht, da war er ehrgeizig. Da macht ihm so schnell keiner was vor. Er stammt aus einer Fleischerfamilie in Ulm. Schon früh wollte er investieren um mehr zu verdienen. Aber noch wurde er vom Vater ausgebremst, Schon ab da war mir doch klar, dass der Mann in der Jugend schon arg gelitten haben muss. Wie sonst wird man so verbissen.

Die Szenen, die ja wohl der richtigen Verhandlung nach emfpunden sind, haben mir nur deutlich gemacht, dass der Mann so gar kein Unrechtsbewusstsein hat. Er hat durch seine Sucht, die Zockerei, seine Familie vor den Kopf gestoßen, hat seine Freunde für dumm verkauft und sich immer für etwas Besseres gehalten. - Geht gar nicht.

Der Film hat mich nur nur in meiner Ablehnung gegeüber diesem Mann bestätigt. - Der geht gar nicht!!!!
Der Film ist ein Fall von ¨nicht kucken ist auch kein Verlus¨... einmal gesehen und gut.