Donnerstag, 7. Januar 2016

Film 58 - Zodiac - Die Zeichen der Apokalypse

Da gab es doch wirklich mal wieder einen Film im TV, der mich so wirklich interessiert hat. Sowas hat den absoluten Seltenheitswert. Am Ende war ich völlig gebannt, genervt von der Werbung, aber glücklich, dass ich ihn wirklich sehen konnte.

Es geht um einen Fund in einer alten Bleimine in Peru. Dort wird bei Ausgrabungen ein Tierkreiszeichen gefunden. In diesem Zeichen wird ein Stein entwendet, der fürchterliche Naturkatastrophen nach sich zieht. Die Professoren, die hier erfolgreich forschen könnten, sterben zum einen an der Fundstelle durch ein Erdbeben oder werden von einem Meteor erschlagen. Professor Martin muss ran. Er hatte sich zwar aus der Feldforschung zurück gezogen, ist nun aber der einzige, der die nötigen Qualifikationen hat.
Zusammen mit seinem Sohn reißt er zum Fundort, findet Parallelen und Schriftstücken, die er kennt und eine als Sage abgetane Theorie bewahrheitet sich stündlich ein klein wenig mehr.

Während der Professor einen geldgierigen Mogul zur Vernunft zu bringen sucht, wird er von dem verstoßen. Ein Experiment geht schief und alles ist auf den Stein zurück zu führen. Menschen sterben, werden sprichwörtlich eingeäschert. Der Sohn jammert die ganze Zeit nur rum, weil er Angst hat, oder seine Kondition einfach nicht ausreicht. Er will Student sein, erweißt sich aber im Laufe der Handlung öfter mal als seltendämlich...
Die Handlung war fesseln. Ehrlich, allein sich so eine Legende auszudenken, einen Professor in die Handlung einbauen, der eine komplett antike Maschine baut und dann das Ganze zu einem Happy End bringen. Da gehört schon eine gewisse Portion Kreativität dazu.
Der Kuss am Ende hätte nicht sein müssen. Hat so gar nicht zur Handlung gepasst und war irgendwie zu logisch, als dass da noch Überraschung aufgekommen wäre...