Donnerstag, 3. Dezember 2015

Film #55 - Forget me not


Auf diesen Streifen bin ich gekommen, weil ich einfach mal wieder etwas gesucht habe, was sich lohnt anzukucken. Dabei habe ich mir unter dem Titel erst einmal eine Liebesschnulze vorgestellt. Was sich mir dann aber gezeigt hat, war noch um Längen besser!

Alles fängt recht harmlos an. Mit Kids, die ihren Abschluss feiern. Sie trinken und kommen dann auf die Idee, auf dem Friedhof ein altes Spiel zu spielen. So etwas in der Art von Kriechling. - Dabei gesellt sich aber ein Mädchen zu ihnen, dass ihnen von Anfang an seltsam vorkommt. - Was aber keiner weiß, es ist ein krankes Mädchen, dem sie vor langer Zeit einmal übel mitgespielt haben.
Bis dahin erschien mir der Film irgendwie langweilig. Er schien sich zu so einem typischen Disney-Romantik-Streifen zu entwickeln. Aber dann tritt der erste Todesfall ein. Ein Mädchen ertrinkt. Dann muss ein Junge dran glauben und die übrigen Freunde haben die Leute vergessen. Einzig Sandy vermisst die Leute. Und ihre Freunde glauben, sie sei verrückt. - Die Geschichte wird immer verrückter. Gegenseitige Schuldzuweisungen sind die Folge.
Ich war gefesselt. Ich wollte der Sache auf den Grund gehen. Der Film hat mich spätestens ab diesem Zeitpunkt total gefesselt. 

Die jungen Leute sterben so nach und nach, während Sandy hinter das Geschehen kommt. Aber es hilft ihr nicht mehr wirklich viel. Denn zu diesem Zeitpunkt wird sie schon für total verrückt gehalten und keiner glaubt ihr mal. So lang, bis sie selber eingeliefert wird und glaubt mit einem ¨klick¨ die Sache erledigen zu können. - Doch da hat sie die Rechnung ohne die vergessene Freundin gemacht...

Ein klasse Film, der mir einen verregneten Sonntag Nachmittag versüßt hat. Horror, wie er besser nicht sein kann. Es bleibt nicht unbedingt Blut ohne Ende, um Spannung zu erzeugen....