Mittwoch, 4. November 2015

Jennifer L. Armentrout - "Schattenglanz"

Opal Band 3
ISBN: 9-783-55158-333-8

Gleich in den ersten Zeilen war ich sofort wieder im Geschehen drin. Es ist schon eine Weile her, dass ich den Vorgängerband gelesen habe, aber trotzdem war ich sofort drin im Geschehen. Ich hatte die gewohnten Bilder vor meinem geistigen Auge und wusste gleich, wo die Story anfängt. Nämlich genau da, wo die alte aufgehört hat.
Kurz wird noch einmal erklärt, an welcher stelle gerade alles steht, als es auch schon straff in die Handlung hinein geht. Dee und Kathy sind keine Freundinnen mehr. Dafür ist Kathy aber unsterblich in Daemon verliebt. Eine Liebe, die aber einige harte Prüfungen überstehen muss. Da ist zum Beispiel der Bruder von Daemon und Dee, der zwar nun aus den Fängen von Daedalus befreit ist, seine Freundin aber schmerzlich vermisst. Es ist ganz klar, dass man das Mädchen auch befreien muss. Aber da geht der erste Versuch daneben. Die jungen Leute müssen für einen erneuten Versuch trainieren.
Daemon und Katy versuchen immer wieder so etwas wie eine normale Beziehung zu führen. Das ist aber nicht ganz so einfach. Immer wieder muss mit der Gruppe etwas besprochen werden oder Kathy wird angegriffen.

Die ganze Story zieht sich irgendwie mächtig in die Länge. Fast so, als wäre die Autorin gezwungen gewesen, mit aller Macht eine gewisse Anzahl an Worten zu erreichen. Immer und immer wieder nimmt sie die Spannung raus und berichtet, was bei dem jungen Paar so Sache ist. Dabei hat mich der Teil der Story am wenigsten interessiert. War schon ziemlich nervig.
Ansonsten hatte ich beim Lesen aber wieder mein gewohnten Kopfkino am Laufen. Das hat dann doch irgendwie für das Buch gesprochen. Ich hatte ja nun schon länger kein Buch mit Kino mehr.
Das Ende fand ich dann doch brutal. Wie herzlos eine Autorin sein muss, wenn sie so etwas macht.... Der Hammer.

Das Buch bekommt von mir jedenfalls 5 von 5 möglichen Sternen. Es war nicht rundherum perfekt, aber die Story war topp. vor allen Dingen die teilweise super modere Sprache. Da habe ich mir mitunter einen Knoten ins Hirn gemacht, beim Lesen.

Wir lesen uns!