Donnerstag, 22. Oktober 2015

Film #49 - I love your moves



Gleich am Anfang habe ich erst einmal einen totalen Schreck bekommen und wollte schon wieder abschalten. Der Film lief nämlich auf russischer Sprache und hatte ledigliche deutsche Untertitel. Und das entspricht nun einmal nicht wirklich meinen Vorstellungen von einem entspannten Filmeabend, wenn man die ganze Zeit den Text mit lesen muss. - Aber das hat sich dann schon nach ein paar Minuten geändert und hing mit der Handlung zusammen.

Alles dreht sich um Ari. Ein russischer Junge, der in seinem Tanzunterricht aufgeht und eigentlich mit seinem Leben ganz zufrieden sein kann. So lang, bis sein Vater getötet wird und er mit Mutter und Großvater fliehen muss. Es folgt eine Odyssee durch die halbe Welt und die Familie bleibt dann in den USA hänge. Ari geht auf die Schule und wird dort natürlich vom Schulschönling fertig gemacht, weil er ja angeblich auf das Mädchen scharf ist, was der Schönling aber für sich beansprucht.
Ari kann sich aber in der Tanzklasse in die Herzen des Mädchens tanzen und zusammen geben sie so etwas wie das Elitepaar der Klasse ab.
Als die Lehrerin dann aber mitbekommt, wer Ari sein Großvater ist, versucht sie Ari zu behindern, wo es nur irgendwie geht. Er bekommt eine schlechtere Tanzpartnerin, der Schulschönling lauert ihm auf und lässt ihn zusammen schlagen, aber Ari kämpft. Er hat ein Ziel und dieses verfolgt er mit jeder Faser seines Körpers.

Im Großen und Ganzen war der Film so ein typischer Tanzstreifen. Mit genau den Elementen, die man in solcherlei Filmen immer findet. Der Protagonist stolpert durch Zufall in etwas hinein, findet Gefallen daran und hat auch jede Menge Talent. Er muss sich gegen Neider durchsetzen und kommt am Ende dann doch zu seinem Happy End.
Ich war jetzt nicht so gefesselt, wie ich es bei Dirty Dancing oder ähnlichen Filmen war. Aber der Streifen hatte auf jeden Fall seine eigenen Reize.
Die Darsteller waren mir durch die Bank weg unbekannt. Aber das muss ja über die Qualität nichts aussagen. Das hatte vielleicht sogar den Vorteil, dass die Produktionskosten nicht so hoch waren...