Donnerstag, 15. Oktober 2015

Film #48 - Dschungelind



Bei diesem Film hatte ich das Buch schon gelesen. Sowohl Teil 1, als auch Teil 2 und beide, also Buch und Film, haben mich total in ihren Bann gezogen.

Die Geschichte dreht sich um Sabine, deren Vater Linguist ist und die Chance hat, die Sprache eines neu entdeckten Stammes zu erforschen. Er zieht mit seiner Familie also zu ihnen und Sabine versucht zunächst erfolglos, sich mit den Kinder der Fayu anzufreunden. Doch so nach und nach gelingt es ihr und die anfänglichen Sprachschwierigkeiten sind im Laufe der Zeit beseitigt.
Während Sabine ihre Mutter Probleme hat, dass die Fayu Verletzte und Kranke einfach sterben lassen, weil sie glauben, sie wären mit einem Fluch belegt, dreht ihre große Schwester so langsam aber sicher durch.
Sabin fühlt sich wohl im Dschungel. Bei einem kurzen Besuch in Deutschland fühlt sich sich zusehends unwohler und will wieder zurück in den Dschungel, wo sie inzwischen einen Bruder hat. Einen Jungen, den sie sterbend im Dschungel gefunden hat und den ihre Mutter vom Fluch heilen konnte.
Die Familie bewirkt einiges im Leben der Fayu. Aber ohne deren Leben komplett zu modernisieren.

Großartige Bilder, gepaart mit passender Musik, haben mir an einigen Stellen die Tränen in die Augen getrieben. 
Während ich die große Schwester von Sabine einfach nur undankbar und total ignorant fand, war ich von Sabine total begeistert. Wie sie sich angepasst hat und wie sie immer wieder mit Witz und Überlegung Situation und Menschen gerettet hat.
Der Film hat genau die Bilder gezeigt, die ich beim Lesen in meinem Kopfkino hatte. Wohl auch ein Grund, der mich so fasziniert hat. Und die Bilder haben in mir nur den Wunsch geweckt, die Zeit zurück zu drehen und selber ein Geschwisterkind von Sabine sein zu dürfen...