Samstag, 26. September 2015

Urlaubseindrücke 2015/05

Einen Ausflug haben wir während der 7 Tage Aufenthalt in Jelsa zusätzlich gemacht. Die restlichen Tage hatten wir sozusagen den totalen Urlaub. Morgens meistens einen kleinen Rundgang in der Bucht oder in Jelsa selber. Nachmittags wurde dann gebadet.

Wir verlassen Jelsa Richtung Brac

Aber heute soll es um den Ausflug gehen. Den haben wir per Boot auf die Nachbarinsel "Brac" gemacht. Die Überfahrt dauerte eine Stunde. Aber während dieser Zeit wurde es auch nicht gerade langweilig. Wir sind dem schlechten Wette quasi davon gefahren. Dicke Wolken hatten es sich an dem Tag über Hvar gemütlich gemacht. Die Luft war drückend und mir war, als würde sich jemand auf meinen Brustkorb gesetzt haben. - Aber auf dem Wasser ging ein Wind und wir fuhren in die Sonne.

Die Kirche vom Friedhof. Dieser war vom Hotel aus sehr gut zugänglich und sehr sehenswert. - Ganz anders als bei uns!

In Bol angekommen, erlebte ich so etwas wie einen Kulturschok. Wo in Jelsa noch Ursprünglichkeit zu sehen war, wurde man in Bol vom Tourismus quasi überfallen. Souvenierläden, Cafe`s, Stände, alles für den touristischen Bedarf.

Bol, als wir darauf zu halten.

Das war mal so gar nicht meine Welt. Trotzdem habe ich hier und da auch mal geschaut. Allerdings war auch das nicht so einfach, da sofort die Händler neben einem standen und verkaufen wollten.

Die Hafenstraße / Promenade von Bol.

Ein Mittagessen war noch geplant. Das war quasie schon mit bezahlt. - Es gab eine Art Hackklops vom Grill mit Kartoffelsalat und etwas Kraut. Dazu muss man allerdings sagen, dass das Restaurant zwar schön war, direkt am Wasser gelegen, aber aufgrund der Sonnenschutzmatten der Wind komplett ausgesperrt wurde. Blos gut, dass der Muggel meines noch gegessen hat. - Es war schon lecker. Aufgrund der Wärme aber viel zu mächtig.

Wir verlassen Bol wieder.

Nach dem Essen ging es dann zum "Goldenen Horn". Soll der schönste und beliebteste Strand in Kroatien sein. - Kann ich jetzt nicht wirklich verstehen.
Auch hier die pure touristische Nutzung. Eine Liege neben der anderen, zu vollkommen überzogenen Preisen. Überall Belustigungen die mit Motorboten oder Flugzeugen zu tun hatten. Daraus resultierten dann abgeteilte Bereiche, Regeln und Normen. - Nicht schön!!!
Der Strand selber bestand aus Kies. Nicht aus Sand und er war übervoll. Kein Wunder, denn die Leute wurden booteweise hin gekarrt.
Ich war jedenfalls froh, am nächsten Tag wieder in unserer ruhigen Buch baden zu können.