Dienstag, 22. September 2015

Asylanten auf dem Land - Teil 6

Lange Zeit habe ich nun zu diesem Thema geschwiegen.  Ich wollte im Prinzip einfach erst einmal abwarten, wie sich die Dinge hier nun entwickeln und dann war ich auch geschockt, dass sich eine Person mal von heute auf morgen von mir abgewendet hat, weil ich schlicht und ergreifend Angst hatte, vor dem, was da wohl auf uns zu rollt. - Wie sich heraus gestellt hat, waren meine Ängste nicht ganz unbegründet.

Ein selbst erlebter Vorfall:
Die jungen Herren, alle gekleidet in Adidas und Nike, in den Händen die neuste Smartphonetechnik, laufen nun regelmäßig in Gruppen von 5 bis 15 Mann durch den Ort. - Bis dahin nicht weiter tragisch. Dürfen sie ja.
Ich komme einer solchen Gruppe auf dem Gehweg entgegen. An der Leine habe ich den Kommissar. Weil die 8 oder 9 waren, verlasse ich den Gehweg, wo der Kommissar fast von einem zu schnell fahrenden Klw erfasst wird. - Kuckt mich doch so ein Kerl direkt an und sagt bloß: "Hurensohn!"
Jetzt könnte man behaupten, das wäre nur ein Blödmann unter auch so vielen Guten, weit gefehlt! Die anderen haben gelacht und besagtem Typen anerkennend auf die Schulter geklopft.
Am selben Tag, steht ein Typ vor meiner Tür und fragt nach Spenden für die ach so armen Flüchtlinge... - sagt mal, geht´s noch?
Esjag ja sein, dass das in dem Fall eine unglückliche Verkettung von Ereignissen war. Aber meine Meinung hat das nicht gerade auf die positive Seite gerückt. - Für meinen Teil werde ich mir nicht die Blöse geben und wegen solcher Vögel eine Strafta begehen. Ich lasse sie also in Ruhe! Allerdings haen sie auch keinerlei Hilfe von mir zu erwarten. Ich gehe arbeiten, zahlte auf meinen kleinen Lohn noch Steuern, das muss genügen. Zu mehr bin ich nicht bereit!!!