Dienstag, 29. September 2015

Asylanten auf dem Land 7

Jeden Tag sieht man massige, nicht zu bändigende Flüchtlingsströme. Alles Menschen, die ein besseres, ein anderes Leben suchen. - So die Medien. Für einen Teil derer, die da auf Wanderschaft gehen, jag das durchaus zutreffen. Aber KEIN MENSCH kann mich davon überzeugen, dass das alles Kriegsflüchtlige sind.
Auch wir, auf dem Land, merken diesen nicht mehr kontrollierbaren Menschenstrom. Das Heim, in das eigentlich ¨nur¨ 100 Menschen einziehen sollten, ist jetzt mit 240 Leuten gnadenlos überbelegt. - Ich frage mich ja, wo die die da drin hin gestapelt haben. Aber von Randale habe ich nichts direkt mit bekommen. - Noch nicht!
Jetzt kam es aber auch vor, dass die Leute mit Bussen von Mühlhausen, was eine Erstaufnahmeeinrichtung ist, zu uns gebracht wurden. Die Herrschaften sind nicht einmal ausgestiegen! Sie wollten doch nicht aufs Land... Es folgten Diskussionen, auf die ich mich ja nicht eingelassen hätte, und man brachte sie in die Stadt. Hier sollten sie ine iner eigens gesperrten Turnhalle unterkommen. War ihnen wohl nicht komfortabel genug, denn auch hier verweigerten sie. - Just an diesem Tag hatten wir einen richtig ergiebigen Gewitterguss. Und eine totale Aufregung um die Mütter mit Kindern, welche frierend im Regen standen. Warum bloß? Es gab ZWEI Angebote für einen warmen Arsch und trockenen Kopf! Selbst schuld!
Das sind für mich keine Kriegsflüchtlinge! Und so ein Gepräber, hätte ich schon mal gar nicht gemacht! Ich hätte sie im Bus belassen, hätte sie zum nächsten Flughafen gebracht und wieder nach Hause geflogen. Zuvor wären sie noch registriert worden und hätten einen Stempel in den Pass bekommen, zwecks zukünftigem Einreiseverbot.

Von Berlin wird man auch noch angelogen diesbezüglich. Das wären alles hoch begabte Doktoren und Professoren aus Großstädten. - Is klar! Dabei hat sich inzwischen offiziell aufgeklärt, dass eben keine ersehnten Fachkräfte unter dem Mob von Flüchtlingen sind!

Und um das Ganze jetzt allgemein zu betrachten: Die Interviews mit Flüchtlinge, welche noch unterwegs sind, lassen mir auch das Messer in der Hosentasche auf gehen. Da komme Sprüche wie: "Ich will nach Deutschland, da ist das Studium kostenlos." oder "In Deutschland ist das Sozialsystem kostenlos." Der Lacher: "In Deutschland muss man nur 5 bis 6 Stunden arbeiten."
Dann gibt es Flüchtlinge in Erstaufnahmelagern die sagen: "Ich habe Hilfe erwartet und nicht Kälte und ein Feldbett im Zelt." Der nächste beschwert sich, dass er Magenschmerzen hat und ihm nicht geholfen wird.
Ganz ehrlich: Das Ding ist längst vorm Baum. Kollektive Überforderung gepaart mit Menschen, die Wunder erwarten oder den Arsch vergoldet haben wollen...

Das erste Land, was komplett verlassen und menschenleer ist, ist mitte MIR!!!