Donnerstag, 20. August 2015

Film #40 - „Mama“


Ein spanisch-kanadischer Horrorfilm, der mich mal wirklich gefesselt hat. Zwar läuft nicht gerade das Blut aus dem Fernseher, aber Spannung kommt auf.
Zunächst einmal tötet ein Ehemann seine Frau. Mit den Kindern flüchtet er in ein Waldstück, wo er die Mädchen zurück lässt, weil „Mama“ ihn wohl tötet. - Die Figur von „Mama“ ist nach einem Gemälde von Modiglianie gestaltet. „Mama“ ist der Geist einer jungen Frau, die schon Ewigkeiten nach ihrem Baby sucht, was sie bei ihrer Flucht aus der Nervenklinik verloren hat.
Mama“ nimmt sich der Mädchen an, die aber nach 5 Jahren gefunden werden. Ihr Onkel und seine Partnerin nehmen die zwei Mädchen bei sich auf, hohlen sich so aber auch „Mama“ ins Haus. Sie hat man bisher als fiktive Figur abgetan, aber genau das ist sie eben nicht.

Nach dem Anfang dachte ich an eine Mordserie, die vor Blut nur so trieft. Was ich dann allerdings bekommen habe, ist auch nicht schlecht. Es ist spannend und hat mich total gefesselt. Besonders die Annahme, ein Geist könne sich um zwei Mädchen kümmern... Die ganze Zeit habe ich nach einer vernünftigen Erklärung gesucht. Wo was wie eine gespaltene Persönlichkeit, aber gefunden habe ich sie nicht.
Genugtuung habe ich empfunden, als es diese hochnäsige Großtante erwischt hat. Der ist es ganz recht geschehen, dass sie ihre intrigante Neugier nicht überlebt hat.

Diesen Film kann ich nur wärmstens empfehlen. Mal wieder ein Horrorstreifen, bei dem man nicht nur bespladdert wird. - Sollte es öfter mal geben.