Donnerstag, 23. Juli 2015

Film #36 - „Die Hexen von Oz“


FSK: ab 12 Jahren
Produktionsjahr: 2011
Spieldauer: 160 Minuten


Die Beschreibung sagt:
Dorothy Gale, bekannt aus dem Film “Der Zauberer von Oz”, ist inzwischen erwachsen und eine erfolgreiche Kinderbuchautorin. Als sie aus dem ländlichen Kansas nach New York City zieht, muss sie erkennen, dass ihre Bücher auf verdrängten Kindheitserinnerungen beruhen und dass die Wunder von Oz sehr real sind. Als dann auch noch die böse Hexe des Westens am Times Square auftaucht, muss Dorothy allen Mut zusammennehmen, um sie zu stoppen.

Mein Fazit:
Keine schlechte Idee, von den Hexen. Oz haben sie zerstört durch ihre Gier nach Macht. Dann macht man es sich eben in der Menschenwelt gemütlich. - In dem Film finden sich nach und nach alle Charaktere ein, die man aus der Originalgeschichte kennt. Dreh- und Angelpunkt ist auch hier Dorothy. In dem Fall ist sie aber mit einem Tornado in die Menschenwelt zurück gekommen. Sie landet in ihrer Zukunft, aber wieder auf der Farm ihrer Eltern. - Onkel und Tante nehmen sie auf.
Als sie dann erwachsen ist, arbeitet sie als Kinderbuchautorin. Nichts ahnend, dass ihr Illustrator die Vogelscheuche ist. Und als ihre Bücher dann verfilmt werden sollen, gerät sie in die Fänge der bösen Hexe des Westens.
Am Anfang war der Film wirklich faszinierend. Es war anrührend und toll. Friedliches Kleinstadtleben. Doch als die Handlung nach New York verlagert ist, wird alles schon hektischer. Dorothy hat echt zu tun, im Großstadtleben Fuß zu fassen. Es tauchen auch die ersten komischen Wesen auf. - Auch das noch faszinierend und stellenweise wirklich niedlich.
Aber als dann auf das große Finale anfängt, wird alles zu einem großen Inferno. Klar, es kämpfen Gut gegen Böse, aber so detailiert muss man das jetzt auch nicht darstellen. Die ganze Stadt scheint in die Kämpfe verwickelt zu sein. Und dann treten Dorothy und die Hexe ihren eigenen Krieg an. - Endlich!

Das happy End ist klar, wobei ich einen doch schalen Nachgeschmack hatte. Dorothy glaubt nach all dem Erlebten immer noch an das Gute in den Menschen.
Ein Kinderfilm ist das auf jeden Fall nicht mehr. - Zumindest in meinen Augen. Dazu sind die Kampfszenen einfach zu detailliert gezeigt. Kinderaugen müssen das nicht sehen.
Alle sin allem ein ganz guter Fantasyfilm. - Allerdings wohl mehr en Fall von einmal gesehen und gut. - Da spielt auch die Dauer von 160 Minuten eine nicht unerhebliche Rolle. Die Zeit muss man auch erst einmal haben.