Donnerstag, 9. Juli 2015

Film #34 - „Rubinrot“


FSK: ab 12 Jahren
Produktionsjahr: 2013
Spieldauer: 117 Minuten

Die Beschreibung sagt:
Eigentlich ist Gwendolyn Shepherd ein ganz normaler sechzehnjähriger Teenager – ärgerlich nur, dass ihre Familie definitiv einen Tick zu viele Geheimnisse hat. Die ranken sich allesamt um ein Zeitreise-Gen, das in der Familie vererbt wird. Jeder ist sich sicher: Gwens Cousine Charlotte trägt das Gen in sich und so dreht sich alles ständig um sie. Bis sich Gwen eines Tages aus heiterem Himmel im London der letzten Jahrhundertwende wiederfindet. Sie muss sich daraufhin mit Charlottes arrogantem Freund Gideon de Villiers zusammentun, um das größte Geheimnis ihrer Familiengeschichte aufzuklären.

Mein Fazit:
Wenn ein Film von und über Zeitreisen bereits mit einer solchen beginnt, kann es wohl kaum passender sein. - Zwei junge Leute fliehen vor schießenden Mönchen. Aber die Geschichte soll sich im Laufe des Films noch aufklären.
Der Zuschauer wird quasi in die Handlung hinein katapultiert und findet sich in einer Welt voller Klischees wieder. Zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein können, sie sind Cousinen und leben unter einem Dach. Die eine bildet sich ein, das Zeitreisegen geerbt zu haben. Und Gwendolin, sie hat dieses Gen tatsächlich geerbt und stürzt völlig unvorbereitet in andere Zeiten. - Das könnte sehr gefährlich für sie werden...
Gwen ihre Mutter wird von Veronika Feres gespielt. Eine Schauspielerin, die mehr Facetten gar nicht haben kann. Die Frau scheint einfach alles zu können.
Gwendolin wird von Maria Ehrich gespielt. Die kannte ich vorher noch nicht. Witzig fand ich nur, dass sie genau so aussah, wie ich sie mir auch schon bei der Lektüre der Bücher vorgestellt habe.
Ein weiteres Gesicht, was ich kannte, war das von Josefine Preuß. Wenn ich überlege, dass sie mal bei Schloss Einstein angefangen hat, hat sie auch so etwas wie eine Bilderbuchkarriere hin gelegt.

Im Vergleich mit dem Buch, ist der Film gut gelungen. Die Personen wurden im Prinzip sehr glaubhauft dargestellt. Und auch wurden keine wirklich wichtigen Stellen der Handlung ausgelassen. Es war einfach alles rund. Genau so, wie man es von einem gelungenen Film erwartet.
Ganz wichtig ist ja für mich immer, dass eventuelle Liebeszenen nicht kitschig sind. - Und das waren sie hier auch nicht. Liebe kommt zwar vor, aber die hat jetzt nicht die Oberhand.
Tut euch diesen Film ruhig mal an. Einen Fehler begeht ihr damit auf keinen Fall!