Donnerstag, 21. Mai 2015

Film #27 - „Plötzlich Prinzessin 2“



FSK: ohne Altersbeschränkung
Produktionsjahr: 2005
Spieldauer: 108 Minuten

Die Beschreibung sagt:
Der amerikanische Teenager Mia Thermopolis hat für fünf Jahren erfahren, dass sie eine europäische Prinzessin ist. Nun hat sie ihren College-Abschluss in der Tasche und ist bereit, ihr Amt in der kleinen europäischen Monarchie Genovien anzutreten. Kaum dort angekommen, muss sie jedoch erfahren, dass ihr ein Adelsvertreter versucht, die Krone streitig zu machen. Außerdem sieht ein genovisches Gesetz vor, dass die Thronanwärterin verheiratet sein muss, um Königin zu werden. Also muss Mia innerhalb von 30 Tagen einen adäquaten Bräutigam auftreiben.

Mein Fazit:
Im Originaltitel heißt der Film „The Princess Diaries: Royal Engament“ und ist eine Kommödie aus dem Jahr 2004. Dieser Film ist die Fortsetzung von „Plötzlich Prinzessin“ aus dem Jahr 2001. Mia ist nach Genovien gezogen und breitet sich auf die Thronbesteigung vor. Doch es gibt ein Problem, denn bevor sie das Land regieren kann, muss sie verheiratet sein. Es beginnt die Suche nach einem Ehemann, dann die Vorbereitungen auf die Hochzeit und die Krönungszeremonie. Dabei legen ihr ihre Gegner immer wieder Steine in den Weg und Mia ist einmal mehr kurz davor, alles über den Haufen zu schmeißen.
Doch Mia wäre nicht Mia, wenn sie im letzten Moment nicht noch ihren Dickschädel durchsetzen würde. Sie bläst die Hochzeit vorm Altar ab, beantragt noch vor Ort eine Gesetzesänderung und kommt doch noch zu ihrem Thron.

Mia hat sich, im Vergleich zum ersten Film, noch einmal verändert. Sie ist erwachsen geworden, hat sich ihre Ideal aber bewahrt und hat ein gutes Herz. Sie krempelt das Land schon vor ihrer Krönung gehörig um. Das Volk mag sie und ihre Widersacher intrigieren vergebens gegen sie.
Der Film unterscheidet sich hier aber gewaltig von der Buchvorlage. Die Tatsachen wurden verändert, um im Film das Thema „Gut gegen Böse“ darstellen zu können. Das jedoch, ist gelungen.
Die Filmmusik ist wieder von John Debney. Auch hier gewann er 2005 wieder den ASCAP-Award.

Die Bücher, von denen es mehr als 2 gibt, haben beim Schreiben der Kritiken mein Interesse geweckt. Wenn ich denen noch irgendwie habhaft werden kann, werde ich sie auf jeden Fall noch lesen. Mich interessiert einfach die Geschichte im Original. Denn die scheint wesentlich verzwickter zu sein, als im Film. - Künstlerische Freiheit ist wohl doch nicht immer so gut.