Donnerstag, 14. Mai 2015

Film #26 - „Plötzlich Prinzessin“


FSK: ohne Altersbeschränkung
Produktionsjahr: 2001
Spieldauer: 111 Minuten

Die Beschreibung sagt:
Mit ihrem Wuschelkopf, der uncoolsten Brille seit der Erfindung des Kassengestells und der Begabung garantiert in jedes Fettnäpfchen zu treten, zählt Mia nicht gerade zu den beliebtesten Gils an ihrer Schulde. Die Jungs ignorieren sie, von den Mädels wird sie verspottet und ihr heimlicher Schwarm - der angesagteste Typ der ganzen High School - hat nur Augen für das oberflächliche Girlie Lana. Niemand schenkt Mira besondere Beachtung - bis zu dem Tagn, an dem sie aus heiterem Himmel eine unglaubliche Nachricht erhält: Sie ist eine echte Prinzessin! Ihre Grußmutter Clarissa Renaldi ist eigens angereist, um Mia diese Botschaft zu überbringen und aus dem etwas trampeligen Teenager eine würdige Thronfolgerin zu  machen. Doch Mia denkt nicht im Traum daran, ihre Boots gegen Edel-Pumps auszutauschen und schon bald steht Mia vor der schwierigsten Entscheidung ihres ebens.

Mein Fazit:
Mia, ein junges Mädchen. Sie geht auf eine Privatschule, hat nur eine wirklich gute Freundin und wird von anderen behandelt, als wäre sie unsichtbar. - Dieses Mädchen, was sich auch durch sein Äußeres massiv von den anderen unterscheidet, erfährt nun, dass sie Kronprinzessin von Genovien ist. Der Versuch es geheim zu halten, läuft schief und Mia hat plötzlich jede Menge falsche Freunde. Fettnäpfchen, in die sie nicht von selber tappt, in die wird sie hinein geschuppt. Mia, gespielt von Anna Hathaway, zweifelt nicht selten an sich selber und will den Thron sogar abgeben.
Die Hauptszenen des Films drehen sich um die schwierige Vorbereitung auf das Dasein als Prinzessin. Mia ihr Spagat zwischen normalem Mädchendasein und dem als Prinzessin wird sehr schnell deutlich und gelungen dargestellt. Man merkt,w ie Mia sich langsam aber sicher vom Naivchen zu einer frau mausert und sich auch langsam von den typischen Teenagergedanken löst.
Unverkennbar ist auch die Disney-Handschrift. Sie zieht sich wie ein roter Faden durch den ganzen Film. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es auch in diesem Film mal wieder um die Wandlung vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan geht.
Das Buch zu diesem gelungenen Familienfilm ist von Meg Cabot und heißt "Princess Diaries". Übersetzt heißt das "Prinzessinentagebuch". - Mia führt auch mehrfach Tagebuch im Film. Genauer gesagt, bekommt sie eines geschenkt und beginnt damit.
John Debneay schrieb den Soundtrack zum Film und gewann 2012 den ASCAP Award dafür. Der Film selber gewann im selben Jahr einen "Young Artist Award".

Ich kann diesen Film nur empfehlen. Für verregnete Familiennachmittage auf der Coucht, ist dieser Streifen genau das Richtige!