Donnerstag, 30. April 2015

Film #24 - „Das Hundehotel“


FSK: ohne Altersbeschränkung
Produnktionsjahr: 2008
Spieldauer: 96 Minuten

Die Beschreibung sagt:
Die kesse Andi und ihr kleiner Bruder Bruce wachsen ohne Eltern auf und werden von Pflegeeltern zu Pflegeeltern gereicht. Von ihren neuen Vormündern aus dürfen sie keine Haustiere haben. Als ihnen ein Streuner zuläuft, müssen sie sich etwas einfallen lassen, um das Tier behalten zu können. Die Lösung finden sie in einem leer stehenden Hotel, das sie kurzerhand heimlich zum Hundeheim umfunktionieren, in dem einsame Tölen ein Zuhause finden. Als die Gäste immer zahlreicher werden, droht ihr Geheimnis aufzufliegen.

Was ich sage:
Das Hunehotel“ ist vom Prinzip her leichte Kost. Die Handlung erfordert kein großartikes Mitdenken. Im Prinzip kann man sich mit der ganzen Familie vor den Streifen setzen und den gemütlichen Nachmittag genießen.
Einzig der Hintergrund der beiden Hauptpersonen hat mich etwas zum Nachdenken angeregt. Sollte das Schicksal dieses Geschwisterpärchens etwas stellvertretend für das Schicksal der Waisenkinder in Amerika sein? Das würde bedeuten, dass Pflegeeltern die Kinder nur des Geldes wegen nehmen und die Behörde dabei zusieht, aber nichts macht... - Aber wenn ich ehrlich bin, wundert mich das nicht wirklich.
Emma Roberts und Jake T. Austion sind für mich keine unbekannten Gesichter mehr. Diese talentierten Jungschauspieler sieht man öfter. Ganz besonders bei Disneyfilmen. - Gerade Emma schien die Rolle der Andi auf den Leib geschrieben zu sein. Dabei basierte das Drehbuch auf einem Kinderbuch, welches bereits 1971 erschienen ist.
Im Großen und Ganzen werden die Probleme, auf denen die Handlung basiert, zwar kurz angedeutet, aber besonders tiefgründig ist der Film trotzdem nicht. Er unterhält gut, gibt einen Einblick in verschiedene Hunderassen und deren Eigenarten, aber das war es auch schon. Dafür ist es eben doch nur eine Kommödie... - Als Familienfilm, von dem die Jungs aber weniger begeistert sein dürften, gehört das Happy End einfach dazu und hat mir schon ein paar Tränchen der Rührung entlockt.