Donnerstag, 23. April 2015

Film #23 - „Das geteilte Glück“



FSK: ab 12 Jahren
Produktionsdjahr: 2010
Spieldauer: 90 Minuten

Die Beschreibung sagt:
Erst nach neun Jahren erfahren Nicole Wagner und ihr Freund Grille sowie Sven und Britta Callenberg, dass ihre Söhne nach der Geburt vertauscht wurden und in der falschen Familie aufgewachsen sind. Zwar beschließen die Eltern, an der Situation erst mal nichts zu ändern. Doch die Gedanken an die leiblichen Kinder lassen sich nicht verdrängen. Und laut Jugendamtsbeschluss müssen Sebastian und Dennis sogar in die Ursprungsfamilie zurückgetauscht werden. Unter dem Verlust der gewohnten Familie leiden die Kinder wie die Eltern. Außerdem wird jetzt deutlich, wie unterschiedlich die sozialen Bedingungen der Familien und die Erfahrungen der beiden Jungen sind. Die Versuche der Eltern, über die Gegensätze der Milieus und Lebensweisen hinweg die beste Lösung für die Kinder zu finden, erweist sich dabei als steiniger Weg.

Was ich gesehen habe:
Eigentlich sollte so eine Geburt ja ein freudiges Ereignis sein. Das ist es auch für beide Paare. Auf den ersten Blick. Doch als dann der Sohn von Nicole und Rille Drogen nimmt und eine Bluttransfusion braucht, kommt heraus, dass der Vater nicht der Vater ist. Rille denkt, dass Nicole ihn betrogen hat und verschwindet erst einmal.
Nicole stellt in der Zeit aber auch Nachforschungen an, da sie sich sicher ist, dass sie Rille nicht betrogen hat. - Auch sie ist nicht die Mutter. Die Kinder müssen bei der Geburt vertauscht worden sein.
Nicole trifft das andere Elternpaar und es kommt zur Diskussion. Was soll man nun machen? - Nachdem man erst sagt, dass alles bleiben soll, wie es ist, möchte der Vater des anderen Jungen aber auf einmal beide Jungen. Das Jugendamt wird eingeschaltet und sowohl auf die Kinder, als auch auf die Eltern kommt eine schwere Zeit zu.

Fazit:
Klischee ohne Ende. Die Familie ohne Geld ist typisch prollhaft. Sie streiten vor den Kindern, jedes Kind scheint seinen eigenen Vater zu haben, die Mutter raucht in der Wohnung.... alles so, wie man sich den typischen faulen Hartzer vorstellt.
Die Familie mit Geld erzieht ihr Kind scheinbar nach Ratgeber. Und dann denken sie, dass ihr Kind mehr Chancen hätte, eben weil Geld da ist. - Ganz klar, dass es aufgrund dessen schon zu vielen Reibereien kommt. Und was spielen sich da nicht für heftige Szenen ab.... ich habe öfters mal geschmunzelt.

Ansonsten war die Handlung jetzt nicht wirklich schwer zu verstehen. Es war mehr so die seichte Unterhaltung für zwischendurch. Nicht besonders sehenswert, aber auch kein abgrundtiefer Schrott. Mal eben so eine lockere Unterhaltung für zwischendurch.

Kein Film, den man jetzt unbedingt haben muss, aber ganz nett, wenn man ihn gesehen hat.