Donnerstag, 9. April 2015

Film #21 - „Das Geisterschloss“



FSK: ab 12 Jahren
Produktionsjahr: 2000
Spieldauer: 108 Minuten

Die Beschreibung sagt:
Dr. David Morrow lädt drei ganz unterschiedliche Personen, Nell, Theo und Luke, zu einer Studie über Schlafstörungen auf den verwunschenen Herrensitz Hill House ein. Dort ist das Trio, sieht man von der mysteriösen Haushälterin ab, die nur am Tage anwesend ist, ganz auf sich alleine gestellt. Als Nell sich mehr und mehr von dem Gebäude bedroht fühlt und zunehmend in Panik gerät, gesteht Morrow, dass er in Wahrheit ein überaus gefährliches Experiment über Furcht durchführt - denn alle Erscheinungen sind echt...

Was ich gesehen habe:
Eleanor lebt in der Wohnung ihrer verstorbenen Mutter, leidet unter Schlafstörungen und soll von ihrer Schwester auf die Straße gesetzt werden. Diese glaubt noch, sie wäre freundlich, wenn sie der Schwester die Betreuung des eigenen missratenen Sohnes anbietet.
Doch Eleanor entscheidet sich, an einer Studie über Schlafstörungen teil zu nehmen. - Sie wird ausgewählt und reist zum Hill House.
Was allerdings als Studie über Schlafstörungen ausgewiesen ist, soll in Wirklichkeit eine Forschung über das Verhalten einer Gruppe unter Druck oder Angst sein. Was der leitende Doktor allerdings nicht beachtet hat, ist die Tatsache, dass das Haus wirklich in gewisser Weise verflucht ist und Eleanore zu sich gerufen hat. Sie ist die Ururenkelin des Erbauers dieses Hauses und findet alles heraus, was hier geschehen ist.

Fazit:
Zunächst dachte ich ja, dass das wieder so eine lächerliche Geistergeschichte a la Disney wird. Allerdings hat sich hier doch eine ganz spannende Story entwickelt. Der Doktor, welcher das alles eingerührt hat, merkt seinen Fehler, allerdings erst dann, als es bereits zu spät ist. - Was mir wieder sagt, dass auch ein Doktor nicht vor Krankheit sicher ist, oder aber, dass Hochmut vor dem Fall kommt.

Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein. Selbst die Gehilfin des Doktors kam mir von Anfang an nicht wirklich gesund vor und ich habe die Entwicklung von Angst, Einbildung und Schuldzuweisungen mit Spannung verfolgt.


Nette Unterhaltung für zwischendurch. - Allerdings weniger für eine Familie mit kleinen Kindern. Denen würde ich das mal gar nicht empfehlen.