Donnerstag, 2. April 2015

Film #20 - „Das Geheimnis der Mondprinzessin“



FSK: 12 Jahre
Produktionsjahr: 2008
Spieldauer: 99 Minuten

Die Beschreibung sagt:
Etwas stimmt nicht in Moonacre Manor. Das Klavier spielt von selbst, der Hund erscheint im Spiegel als Löwe, nachts streift ein Einhorn durch den Garten und immer wieder legt jemand fremdartige Kleider in Marias Zimmer. Das gerade verwaiste Mädchen lebt nun widerwillig bei ihrem Onkel, dem wortkargen Sir Benjamin. Als sie versucht, das Rätsel des Hauses zu lösen, stößt sie auf einen uralten Fluch, der seit Jahrhunderten über dem Tal liegt und die Fehde zwischen den Familien der Merryweathers und der De Noirs nährt. Nur eine Mondprinzessin kann die endgültige Zerstörung noch aufhalten. Gut, dass eine ganze Schar von fantastischen Kreaturen darauf brennt, Maria bei der Rettung dieser magischen Welt beizustehen.

Liebevoll inszeniertes Fantasy-Märchen vom Regisseur von "Die Brücke nach Terabithia".
Dieser wunderschöne Fantasy-Film basiert auf dem Buch von Elizabeth Goudge "Das kleine weiße Pferd".

Was ich gesehen habe:
Maria verliert nun auch ihren Vater. Sie ist Waise und bekommt nichts weiter als ein Buch von ihrem Vater vererbt. Doch das Buch soll ein Start in ein großes Fantasyabenteuer sein.
Bei ihrem Onkel wird sie zwar empfangen, jedoch alles andere als herzlich. Ihr Zimmer ist liebevoll gestaltet und eingerichtet, aber das Frühstück wird zur Katastrophe, das der Onkel Ruhe gewohnt ist.
Auch das Haus ist sehr seltsam. Klaviere, die allein spielen, ein Bild das plötzlich wieder an der Wand hängt und das seltsame Kleide, was jeden Morgen zum Anziehen bereit ist.
Maria betritt trotz des Verbotes vom Onkel, den Wald. Sie liest das Buch zu Ende, welches er ihr weg genommen hat und deckt so das Geheimnis um Mondland auf. - Die Mondperlen sind das Geheimnis. Doch die sind verschwunden. Und wenn sie Maria nicht schnell findet, dann ist das ganze Mondland für immer verloren und versinkt in ewiger Finsternis.

Fazit:
Zunächst einmal wusste ich ja nicht wirklich, was ich mit dem Film anfangen sollte. Die Kleider wirkten so altbacken, rein gar nicht aus unserer Zeit... aber das hat der Story dann kein Abbruch getan. Das Mädchen hat mir am Ende leid getan, weil der Onkel so böse und unzugänglich war. Am Anfang zumindest. Aber nach einer Weile mitfiebern und rätseln, ist der Film dann doch zu einem Ende gekommen und ich habe ein paar Tränchen verdrückt.
Eine Lehre enthält der Film auch. Er sagt uns, dass wir mit Hass und gegenseitiger Missgunst nicht weiter kommen im Leben. - Daran sollten sich dann auch noch mal ein paar Leute halten.

Der Film hat alles enthalten, was ein für mich guter Film haben sollte. Eine Portion Wehmut und Trauer, Freude, Menschen, die ihre Meinung und Einstellung ändern.. und und und.... also ich fand diesen Zufallsfund echt gut!