Donnerstag, 26. März 2015

Film #19 - „Die Eiskönigin - Völlig unverfroren“



FSK: ohne Altersbeschränkung
Produktionsjahr: 2013
Spielzeit: 99 Minuten

Die Beschreibung sagt:
Lose inspiriert durch das bekannte und beliebte Märchen „Die Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen, erzählt Disneys DIE EISKÖNIGIN die Geschichte der furchtlosen Königstochter Anna, die sich – begleitet von dem schroffen Naturburschen Kristoff und seinem treuen Rentier Sven – auf eine abenteuerliche Reise begibt, um ihre Schwester Elsa zu finden, deren eisige Kräfte das Königreich Arendelle im ewigen Winter gefangen halten. In einem spannenden Rennen um die Rettung des Königreichs ringen Anna und Kristoff nicht nur mit den Naturelementen, sie begegnen auch mystischen Trollen und dem urkomischen Schneemann Olaf, der zu einem unverzichtbaren Begleiter auf ihrer Reise wird.

Was ich gesehen habe:
Zwei Königstöchter wachsen eigentlich glücklich auf. Bis zu dem Tag, an dem die ältere die jüngere mit ihren Fähigkeiten verletzt. Sie trifft mit ihren magischen Eiskristallen ihren Kopf und Anna, die jüngere, kann nur durch Trolle gerettet werden.
Von dem Tag an ist es vorbei, mit dem herzlichen Verhältnis zwischen den Mädchen. Elsa, die ältere, zieht sich vollkommen zurück. Sie versteckt sich und ihre magischen Fähigkeiten vor ihrer Schwester. Aus Angst, sie wieder so schwer zu verletzen.
Doch König und Königin kommen auf einer Seereise ums Leben und Elsa soll zur Königin gekrönt werden. Der Tag, an dem die Tore des Schlosses und der Stadt nach langer Zeit mal wieder offen stehen. Anna freut sich wie ein Kind und verliebt sich auch gleich in einen Prinzen. - Beide wollen den Segen der frisch gekrönten Königin, doch die verliert die Kontrolle über ihre Kräfte und friert ihr Königreiche ein. Sie flieht und will nur noch allein sein.
Doch Anna möchte den Sommer und ihre Schwester wieder. Auf einer gefahrvollen Reise lernt sie Sven, die wahre Liebe und ihre wirkliche Schwester kennen.

Fazit:
Der ewig lange Vorspann hat mich schon etwas hibbelig gemacht. Das hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis der Film endlich los ging. Diesney versteht es wirklich, seine Filmekucker auf die Folter zu spannen.
Als es dann los ging, sahen alle handelnden Personen erst einmal so richtig perfekt aus. Keiner war zu dick, keiner zu dünn. Keiner war böse oder gemein und alles war Friede, Freude, Eierkuchen. Ich wollte schon wieder abschalten, weil ich so ein Gedöns von der heilen Welt zu dem Zeitpunkt nicht wirklich ab konnte. - Aber bereits in der ersten viertel Stunde flossen die ersten Tränen, weil ich Lied und Handlung einfach nur rührig fand.
Auch der restliche Film war ein pures Gefühlschaos. Erst schien alles da zu sein, wo es hin sollte und dann kam es doch wieder anders. Liebenswürdige Personen wendeten sich plötzlich um 180° und alles war nicht mehr so, wie es in einer heilen Welt hätte sein müssen.
Selbst ein gesellschaftliches ganz aktuelles Problem fand ich in diesem Film wieder. Den Vorsatz der Menschheit, das jeder der etwas anders ist, ein Monster, Abtrünniger oder Kranker ist. Genau das passiert nämlich der Königstochter mit den magischen Fähigkeiten.
Lustige Einlagen bringen den Zuschauer zum Lachen und auch Kinder bleiben so besser und länger bei der Stange. - Ein wirklich gelungener Film, den ich wirklich gern gesehen habe.

Wäre ein Filmenachmittag mit der ganzen Familie wert...