Donnerstag, 19. März 2015

Film #18 - „Die Eisprinzessin“


FSK: ohne Altersbeschränkung
Produktionsjahr: 2005
Spieldauer: 94 Minuten

Die Beschreibung sagt:
Ein Physik-Ass mit Chancen auf ein Harvard-Stipentdium ist Casey. Für ihre Bewerbung leitet sie die physikalischen Formeln ab, die beim Schlittschuhlauf zum Tragen kommen. Am Eisring der ehemaligen Olympiade-Teilnehmerin Tina betreibt sie Nachforschungen. Hier trainieren auch Tinas biestige Tochter und ihre Clique.

Was ich gesehen habe:
Casey ist so etwas wie eine Streberin. Ihre Passion ist die Physik und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass ihr Lehrer sie für ein Stipendium verschlägt. Casey will Physik auf den Eiskunstlauf anwenden, was ihr zunächst Schwierigkeiten einbringt. Doch am Ende nimmt sie selber stunden und entdeckt an sich selber ein Talent. Sie überspringt sogar zwei Kalssen und landet schon nach dem Anfängerkurs bei den Junioren.
Caseys Mutter heißt es gar nicht gut, was die Frauen auf dem Eis da tun. Deswegen jobbt Casey auch, um sich ihren Traum zu erfüllen.
Schon beim ersten Wettkampf räumt sie das Feld von hinten auf. Doch ihre alten Schlittschuhe bremsen sie aus. Tina, ihre Teamtrainerin kauft ihr noch vor Ort neue Schuhe und Casey fällt auf den Trick rein und läuft sich glatt die Füße wund.
Casey versteckt sich wieder hinter ihrer Physik. Doch bei der Vorstellung in der Uni geht ihr ein Licht auf. Sie will nicht Physik, sie will den Sport. - Und sogar ihre Mutter sieht den Fehler irgendwann ein.

Fazit:
Ein typischer Disney-Film, dessen Kern die Wandlung vom hässlichen Endlein zum schönen Schwan ist. Eine Streberin in diesem Fall, die erkennt, dass man auch aus einem Hobby mehr machen kann.
Natürlich flossen gerade zum Schluss bei mir die Tränen in die Augen. Eine Mutter, die einsieht, dass sie einen Fehler gemacht hat, kommt doch recht selten vor.
Die übrigen Filmzutaten wie Liebe, Drama und Reue fügen sich gut ein, sind aber keine weltbewegenden Besonderheiten.

Ein Film für den weiblichen Teil der Familie. Hier können Mutter und Tochter gemeinsam von verpassten Chancen und einer schillernden Zukunft träumen. - Wirklich eine nette Unterhaltung mit leichter Kost.