Donnerstag, 12. März 2015

Film #17 - „Pans Labyrinth“



FSK: 16 Jahre
Produktionsjahr: 2006
Spieldauer: 115 Minuten

Die Beschreibung sagt:
"Pans Labyrinth" ist die Geschichte der kleinen Ofélia, die mit ihrer Mutter zum Stiefvater, einem hochrangigen Militäroffizier, in eine ländliche Gegend Nordspaniens ziehen muss. Durch die Brutalität und Unberechenbarkeit des Stiefvaters tief erschüttert, findet Ofélia Zuflucht in einer Fantasiewelt, die von wundersamen, schaurigen und mythischen Fabelwesen, wie dem geheimnisvollen PAN, bevölkert ist. Sie hat nur eine Chance, in diesem neu erschaffenen Kosmos zu bestehen: Sie muss sich ihren tiefsten Ängsten und schlimmsten Träumen stellen. "Pans Labyrinth" wurde von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences mit dem Oscar in drei Kategorien ausgezeichnet: "Beste Kamera", "Beste Ausstattung" und "Beste Maske".

Was ich gesehen habe:
Ofélia zieht mit ihrer Mutter zu deren neuem Mann. Sie ist hoch schwanger und es geht ihr gar nicht gut.
Ofélia kommt mit dem General von anfang an nicht klar. Sie hat regelrecht Angst vor ihm. Doch sie flüchtet sich in die Welt der Elfen und Feen und ist ansonsten ein sehr stilles Kind.
Der Mutter geht es immer schlechter und Ofélia trifft auf Pan. Der Hüter des Labyrinths erkennt sind ihr die Prinzessin der Unterwelt. Die wird im Reich ihres Vaters zurück erwartet, muss zuvor aber drei Prüfungen bestehen. Dabei verpasst sie ein Essen, was der Hauptmann für seine Freunde gibt. Sie erbeutet aber einen goldenen Schlüssel, den sie für die nächste Aufgabe braucht. In der übertritt sie ein Verbot und kann nur mit knapper Not wieder entkommen. Doch ihre Prüfungen haben damit ein Ende. Doch auch das Leben ihrer Mutter hat ein Ende. Sie stirbt bei der Geburt des Sohnes vom Hauptmann.
Ofélia landet unsanft in der Wirklichkeit, verliert den Zauber in ihrem Kopf. Doch sie kann ihn wieder finden. Ganz zum Schluss, aber sie findet ihn.

Fazit:
Die Rolle der Ofélia war mit Sicherheit nicht einfach zu spielen. Diese Emotionen haben so täuschend echt gewirkt. Eine klasse Vorstellung dieses Mädchens.
Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich begriffen hatte, dass der fantastische Teil nur in der Einbildung des Mädchens existiert. Aber das tut dem Filmvergnügen keinen Abbruch. Im Gegenteil, ich musste mitdenken, was mich an Filmen besonders reizt.
Pans Labyrinth war sehr erfolgreich, was Preise angeht. Vollkommen zu recht, da die Umsetzung des fantastischen Teils sehr gut gelungen ist. Die Kostüme waren sehr aufwendig und die Effekte sehr überzeugend.

Kein Kinderfilm! Dazu waren die Kampfszenen einfach zu brutal. Aber auf jeden Fall ein gelungener Mix aus Krieg und Fantasy.