Donnerstag, 5. März 2015

Film # 16 - „Die kleine Lady“



FSK: ohne Altersbeschränkung
Produktionsjahr: 2012
Spieldauer: 90 Minuten

Die Beschreibung sagt:
Die neunjährige Emily Ernest, ein pfiffiges Straßenmädchen aus dem New York des späten 19. Jahrhunderts, ist die einzig verbliebene Erbin eines österreichischen Adelsgeschlechts. Auf dem Schloss ihrer Großmutter, der Gräfin von Liebenfels, soll sie deshalb zur Aristokratin erzogen werden und bringt mit ihrer lebhaften Unbekümmertheit die in ihren Konventionen erstarrte Welt der Gräfin gehörig durcheinander.

Was ich gesehen habe:
In New York in der Lower East Site, wächst Emily auf. Ihr Vater ist verstorben und die Mutter tut was sie kann.
Emily ahnt nicht, dass sie eigentlich die Erbin einer österreichischen Gräfin ist. Doch deren Söhne sind alle verstorben und Emily ist laut Erbfolge an der Reihe.
Emily reist mit ihrer Mutter nach Österreich, wo sich Mutter und Tochter trennen müssen, da die Gräfin die Mutter ablehnt.
Emily hat eine schwere Zeit auf dem Schloss. Vieles Neue strömt auf sie ein, viele Zwänge muss sie aushalten. Doch Emily kämpft und die Großmutter und das Kind tun sich gegenseitig gut.
Die Welt scheint in Ordnung, als plötzlich eine Frau auftaucht, die behauptet dass ihr Sohn der rechtmäßige Erbe ist.
Die Gräfin erkrankt und soll vergiftet werden. Doch der Sohn der Betrügerin erkennt gerade noch rechtzeitig das Unrecht.

Fazit:
Der Film ist stark angelehnt an den kleinen Lord. Aber ein paar Unterschiede gibt es schon. Zum Beispiel wird der Konflikt um das Erbe ausgiebiger dargestellt. Auch die Liebe spielt in diesem Film eine nicht unerhebliche Rolle.
Die Schauspielerin der kleinen Emily spielt sehr überzeugend die Rolle. Immer wieder gab es Momente, in denen ich mir ein paar Tränen verdrücken musste.
Landschaftlich hätte man durchaus noch etwas mehr raus holen können. Österreich gibt da eine ganze Menge her!

Ein wirklich lohnenswerter Film. Den sollten die Sender unbedingt mit ins Weihnachtsprogramm aufnehmen.

Wenn es irgendwie geht, tut euch den Film mal an!