Donnerstag, 26. Februar 2015

Film # 15 - „Durst – Die Epidemie“



Erscheinungsjahr: 1998
Länge: 90 Minuten

Ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 1998. Regie führte Bill L. Norton, das Drehbuch verfasste John Mandel. Gedreht wurde in Los Angeles. Veröffentlicht wurde der Streifen am 25.10.1998 in den USA.

Die Handlung:
Bob Miller, Ingenieur und Familienvater. Er lebt in San Paulo, Kalifornien. Zumindest noch, denn er hat seinen Job gekündigt bekommen. Das System der Wasserversorung wird doch nicht moderninsiert, also braucht man ihn auch nicht mehr.
Doch in San Paulo kommt es zu einer seltsamen Krankheit, die sich zu einer Epidemie ausweitet. - Die Leute bekommen Fieber und haben Durst. Sie trinken, aber verdursten doch, da die Zellen das Wasser nicht aufnehmen können.
Verantwortlich ist ein Bakterium im Wasser. Es übersteht sämtliche Reinigungs- und Filterprozesse.
Der Bürgermeister lässt das Wasser abstellen. Und das in einer großen Hitzeperiode.
Als der beste freund des Sohnes stirbt und der eigene Sohn erkrankt, wollen die Millers fliehen. Doch da ist die Stadt bereits abgeriegel.
John Miller kämpft nun darum, das Bakterium zu eliminieren und die Menschen wieder mit Wasser zu versorgen.

Mein Fazit:
Unsere Zivilisation ist wohl von zwei Dingen komplett abhängig. Von Energie und von Wasser. Haben wir nur eines nicht, gerät vieles aus den Fugen.
Außerdem hat der Film mal wieder eindeutig gezeigt, wohin Korruption führen kann. Denn meiner Meinung nach war lediglich der Bürgermeister an dem ganzen Schlamassel schuld.

Die Schauspielerische Leistung war jetzt nicht ganz so anspruchsvoll. Man hat zum Ende hin die Dramatik noch einmal künstlich hoch geschraubt. Aber das hat den Film auch nicht zum Gassenhauer gemacht.

Ich war ganz nett unterhalten, aber nicht von den Socken. - Keine Tränen, kein großartiges Mitfiebern... - Lediglich ein Verlangen, dem Bürgermeister eins in die Zwölf zu geben.