Mittwoch, 28. Januar 2015

Martin S. Burkhardt – „Hinter dem Tor“

ISBN: 9-783-73499-232-2

Mal wieder ein Zufallsfund auf meiner Festplatte. Na ja, und dann hatte das Buch nur 211 Seiten. Ich dachte wirklich, dass ich es binnen kürzester Zeit gelesen hätte. - Da hatte ich mich aber mal mächtig getäuscht. Denn die Story sollte sich als recht zäh und irgendwie zerschrieben entpuppen. Ja, irgendwie war das Buch schon eine Enttäuschung.
Die Story beginnt wie eine typische Internatsgeschichte. Die Schülerin will nicht wirklich hin, fügt sich dann aber doch in ihr Schicksal. Im Internat selber findet sie allerdings heraus, dass sie die Aufnahmeprüfung vermasselt hat. Eigentlich dürfte sie gar nicht auf diese Schule gehen...
Eine rätselhafte Andeutung vom Direx lässt sie zweifeln, ob das hier alles mit rechten Dingen zugeht. - Bis hier hin ging alles recht schnell und der Film in meinem Kopfkino lief ohne Pausen. Doch dann kam der zweite Teil. Der, in dem die Protagonistin durch das Tor tritt und in einer anderen Welt landet. In Alea mutet alles ein wenig mittelalterlich an. Doch die Soldaten der Stadt haben eine sehr eigentümliche Macht. Doch was soll die Protagonistin tun? Sie ist im Endeffekt nur Gast in dieser Welt.
Doch dann wird sie doch in eine Art Aufstand hinein gezogen, gerät in Gefangenschaft und scheint am Ende der Schlüssel zur Befreiung zu sein...

Der zweite Teil, also in Alea, ist total ausführlich beschreiben. Die Beschreibungen überlagern die Handlung und alles wird zäh und stellenweise langweilig. Dabei ist die Story alles andere als langweilig. Der Autor hat mit viel Fantasie eine neue Welt erschaffen, die durchaus fesseln kann. - Aber wie gesagt, da ist zu viel beschrieben und mir hat der Raum für die eigene Fantasie gefehlt.
Na ja, ich habe es nun hinter mir und kann mich anderen Lektüren zuwenden. Meine Liste ist noch sehr lang.

Die Leseprobe gibt es natürlich wieder auf meiner Website.


Wir lesen uns!