Donnerstag, 15. Januar 2015

Film 9 - „Apokalypse Eis“



FSK: 12 Jahre
Produktionsjahr: 2003
Spieldauer: 91 Minuten

Die Beschreibung sagt:
Die Welt im Jahr 2013. Ein Meterioid rast auf die Erde zu. Errechneter Aufschlagpunkt: Europa. Berlin wird evakuiert.
Ganz Europa ist von Eis- und Schneemassen bedeckt. Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Für die Menschheit geht es um Leben und Tod. Hat die menschliche Spezies eine Chance, diese globale Katastophe zu überleben?
3 Jahre nach dem Impact:
Den wenigen Überlebenden wird in Tanger/Afrika das Gastrecht gewährt. Unter ihnen auch die Wissenschaftlerin Anna Starndorf. Die Menschen in Tanger stehen aber bereits vor der nächsten Katastrophe. Durch die Verschiebung des Solstar 2-Satelliten wird Tanger und somit 4,5 Millionen Menschenleben von dessen Laserstrahl bedroht. Deshalb macht sich Anna Starndorf mit einer Expedition auf den Weg durch das zerstörte Berlin, um den Code des Satelliten zu knacken. Dabei trifft sie auf ihrer abenteuerlichen Reise unerwartet auf Überlebende...

Was ich gesehen habe:
Die Welt ist in Ordnung für Professor Starndorf. Er kann mit seiner Tochter den Kometen beobachten. Doch dann kommt der Anruf, der alles verändert. Der Komet hat die Flugbahn geändert und stürzt auf die Erde.
Die Menschen werden aus Berlin evakuiert. Hier spielen sich bereits die ersten menschlichen Katastrophen ab.
Es vergehen drei Jahre, als ein Lebenszeichen aus Berlin auftaucht. Der Satellit Solstar 2 ist auf den Ort gerichtet, wo die Überlebenden Gastrecht genießen. - Eine Expedition reist nach Berlin, wo neben weiteren menschlichen Katastrophen auch Überraschungen anstehen.
Die Bedrohung kann beseitigt werden, aber auch hier gibt es nicht nur Gut und Böse.

Fazit:
Ein Katastrophenfilm, bei dem mal nicht die Katastrophe selber im Mittelpunkt steht, sondern das, was sich im Nachhinein daraus entwickelt. - Statt, dass die Menschen zusammen halten, gibt es auch hier wieder welche, die sich als besser ansehen und ihre Macht ausnutzen.
Stellenweise ist leider sehr gut sichtbar, dass Computeranimationen mit eingebaut wurden. - Nimmt meiner Meinung nach die Faszination am Filmerlebnis etwas raus.

Die Story selber ist auch ein bewährtes Konzept. Aber die filmische Umsetzung ist alles andere als langweilig. - Ich hatte einen ziemlich unterhaltsamen Filmenachmittag.