Donnerstag, 29. Januar 2015

Film # 11 „Margarete Steiff“



FSK: ohne Altersbeschränkung
Produktionsjahr: 2005
Spieldauer: 89 Minuten

Die Beschreibung sagt:
Margarete Steiff“ ist die Geschichte eines kleinen bezaubernden Mädchens, dessen Glück durch die Folgen einer Kinderlähmung jäh zerstört wird, das sich aber mit bewunderswerter Willensstärke und Witz ihrem traurigen Schicksal widersetzt und nich tnur sein eigenes leben meistert, sondern darüber hinaus auch Millionen von Menschen bis heute begeistert. Schon als junge Frau wurde sie allen Widerständen zum Trotz zum größten und wichtigsten Arbeitgeber in ihrer Region und hat mit visionären Ideen und Erfindungen des Teddybärs ein Unternehmen geschaffen, das heute, über 125 Jahre danach, weltweit bekannt ist.

Was ich gesehen habe:
Ein kleines Dorf in dem ein Mädchen mit seiner verarmten Familie wohnt. Der Bruder lässt sich für sie verprügeln und der Mutter scheint sie nur im Weg zu sein. - Doch sie kämpft. Si will nicht nur häkeln lernen, sondern auch in die Schule gehen. Dafür kämpft sie mit allen Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen.
Als sie erwachsen ist, will ihr Topflappengeschäft nicht recht in Gang kommen. Man meidet sie, weil sie in Krüppel ist.
Eine Klinik in Wien scheint ihr neue Hoffnung zu geben. Sie hofft, dann endlich laufen zu können.
Der Klinikaufenthalt scheint umsonst gewesen zu sein. - Doch ein Handlungsreisender macht ihr Maschinen schmackhaft. Mit ihrer ersten Nähmaschine kann sie nun besser und schneller nähen. - Doch niemand kauft die Sachen, da man Maschinen für Teufelszeug hält.
Erst ein Elefant, der eigentlich als Nadelkissen gedacht war, bringt sie zum Spielzeug und dazu, die bekannte Firma „Steiff Spielwaren“ zu gründen.
Der Wirtschaftseinbruch und Neider lassen ihren Erfolg stocken. Doch dann kam der Teddybär und eine Großbestellung aus dem Ausland.

Fazit:
Wirklich bewundernswert, wie Margarete Steiff sich ihren Platz im Leben gesucht hat. - Sie war durch ihre Erkrankung gebrandmarkt und geächtet und kämpfte doch weiter. Der Film bringt das richtig gut rüber. Ich konnte den Trotz des Mädchens förmlich spüren, die sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden wollte.
Heike Makatsch hat die erwachsene Margarete Steiff sehr überzeugend gespielt. Besonders beeindruckt war ich von dem Akzent, der in meinen Ohren so klang, als würde sie immer so reden.
Meiner Meinung nach, hätte ich sich Margarete Steiff freuen können, ob der filmischen Umsetzung ihrer Biografie.

Trotzdem die Handlung nicht voller Aciton und Leichen ist, ist er trotzdem sehr spannend und hat mich gefesselt. - Drama muss nicht immer kitschig sein!