Mittwoch, 21. Januar 2015

Christian Jacq - „Der Tempel zu Jerusalem“

ISBN: 9-783-49922-890-2

Endlich wieder ein Christian Jacq. Den hatte ich lang nicht mehr. Und was habe ich mich auf eine Story aus Ägypten gefreut... und dann spielt das alles in Jerusalem. Zunächst war ich erstmal enttäuscht. Aber das hat sich dann auch recht schnell wieder gelegt. Denn Ägypten spielt zumindest mal eine Rolle.
König Salomon will einen Tempel bauen. Dazu braucht er einen Baumeister. Doch in seinem Land findet sich keiner, der dieser Aufgabe gewachsen wäre. Welch Glücksfall ist da Hiram. - Der ist zwar Ägypter, aber das weiß Salomon nicht.
Es gibt jede Menge Ränke um den Tempel. Man will den Herrscher sogar absetzen. Aber Herrscherer und Oberbaumeister bilden ein wohl unbesiegbares Team. Mit Magie und Javes Hilfe entgehen sie vielen Attentaten.
Nebenbei vernachlässigt der Herrscher seine Frau, verliebt sich in die Königin von Saba und bekommt doch keinen Sohn, dem er das Herrschen lehren könnte.

An den doch recht eigentümlichen Schreibstil hatte ich mich schnell gewöhnt. Somit war dem Lesevergnügen kein Abbruch getan. Die ausschweifenden Beschreibungen haben die Handlung irgendwie überladen. So hatte ich zwar keinen zusammenhängenden Film in meinem Kopfkino. Aber ich hatte hin und wieder die einzelnen Personen in ihren prächtigen Gewändern vor Augen. Aber sonst war ich trotz allem gefesselt. Die Handlung hat einfach gefesselt. Einfach durch die Handlungen und Gedanken der handelnden Personen.

Die gesamte Handlung zeugt von aufwendiger und genauer Recherche. Der Autor selber gibt ja im Anhang tatsächliche Fakten und seine Quellen bekannt. Und typisch Christian Jacq hat er um tatsächliche Fakten eine glaubhafte Story gewoben.

Eine Leseprobe gibt es wieder auf meiner Website. - Ehrlich, keine Angst vor dem Stil. Das Lesen lohnt sich!


Wir lesen uns!