Dienstag, 6. Januar 2015

Beatrix Gurian - „Stigmata – Nichts bleibt verborgen“

ISBN: 9 783 40106 999 9

Dass es sich hier um ein Jugenbuch handelt, habe ich erst mitbekommen, als ich mir einige Kommentare bei Lovelybooks durchgelesen habe. Aber dann wurde da auch was von einer düsteren Atmosphäre geschrieben. - Und schon war meine Neugier entfacht. Ich meine, Harry Potter hat ja die Geister auch gespalten.

Ja, es war ein Jugendbuch. Die Protagonistin war gerade mal 16. Sie hat ihre Mutter durch einen Autounfall verloren. So erzählt man es ihr zumindest. Tatsächlich jedoch kann man die Leiche ihrer Mutter nicht finden. Statt dessen jedoch die, einer alten Frau, die Emma nicht kennt.
In meinen Augen ja so etwas unglaubwürdig, dass ein so junges Mädchen einfach mal eine Leiche gezeigt wird. Der Umgang der Polizei kam mir reichlich brutal vor. - Und dann wird das Mädchen mit ihrer Trauer einfach so allein gelassen?!
Jedenfalls bekommt Emma Post. Ein Päckchen. Darein ein fast leeres Fotoalbum, von den Mördern ihrer Mutter ist die Rede und dann soll Emma in eine Jugendcamp kommen, wo sie angeblich Antworten erhält.
Ab hier wird es dann wirklich mysteriös. Das Camp besteht nur aus 4 Kids, alle etwa im selben Alter und dann in einem recht maroden Schloss.
Immer wieder werden Szenen dazwischen geschoben, mit anderen Personen, in einer anderen Zeit. Die Spannung steigt mächtig an und auch ich habe mich gefragt, was das alles soll.
Die Fragen werden beantwortet! Die Szenen aus der Vergangenheit ergeben einen Sinn. Doch bis dahin müssen die Kids so einiges erdulden und aushalten.

Eine ziemlich beeindruckende Leistung, die die Autorin da hin gelegt hat. - Ich habe förmlich an dem Buch geklebt und jede sich bietende Gelegenheit zum Lesen genutzt. Na ja, und besonders dick war das Buch dann am Ende auch gar nicht.
Ein gelungenes Buch, was aber für sehr zart besaitete Gemüter nicht wirklich geeignet ist.

Eine Leseprobe gibt es wieder auf meiner Website! - Aber Vorsicht!: Nicht hier da schon fest lesen.


Wir lesen uns!