Montag, 12. Januar 2015

Andreas Laudan - „Pharmakos“

ISBN: 9-783-42321-139-0

0ha, in diesem Buch ging es um ein Problem, dass so sehr gar nicht von der Hand zu weisen ist. - Also wenn das schon das Debüt von Andreas Landern war, dann können die Folgebücher ja nur noch sensationell werden. Na ja, das sind sie ja auch denn, vor diesem hatte ich ja schon ein Buch, das mich voll vom Hocker gehauen hat.

Es ist je. wohl nicht von der Hand zu weisen dass der Wirtschaft, die Steuern und Abgaben in diesem Land ein Dorn im Auge sind. Schon heute haben sie die Politik in gewissem Maß im Griff. Sie drohen mit Abwanderung und bekommen schon, was sie fordern.
Andreas Laudan verlegt seine Handlung nach Deutschland ins Jahr 2019. Die Steuern sind extrem hoch. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass ein großer Groll auf die Hilfeempfänger herrscht. Doch auch jetzt kann man sehr schnell abrutschen. So geht es dem Protagonisten in diesem Buch. Und dann hieß man ihm auch im Krankenhaus nicht mehr. Stattdessen bekommt er ein Medikament, was ihn töten soll.
Er kann fliehen, aber die Zeitbombe tickt unaufhörlich in seinem Körper.

Der Roman war nicht besonders lang, aber deswegen nicht weniger spannend. Zumal ich unsere Gesellschaft wirklich auf so ein Szenario zusteuern sehe. Meiner Meinung nach fehlt da nicht mehr so viel dazu. Als Kassenpatient hat man es bei Fachärzten schon heute extrem schwer.
Alles war leicht verständlich beschrieben. Trotzdem nicht wirklich eine entspannende Lektüre. Mir hat das eher Angst gemacht. genau auf diese Form von Gesellschaft steuern wir nämlich bereits zu . Oder habt ihr schon einmal hinterfragt, warum einige Leute von Stütze leben? Vielleicht haben sie sich ja krank gearbeitet,.. Soll gar nicht so selten vorkommen habe ich mir sagen, lassen.

0k, ich will es nicht unnötig in die Länge ziehen. Ich kann das Buch lediglich empfehlen.
Eine Leseprobe gibt es wieder auf meiner Website.


Wir lesen uns!