Freitag, 5. Dezember 2014

Gavin Extence - „Das unerhörte Leben des Alex Woods“

ISBN: 9-783-80902-633-4

So lang habe ich schon ewig nicht mehr für nur ein einziges Buch gebraucht. Und das lag aber definitiv nicht am Buch selber. Vielmehr ist mein Leben und seine Vorkommnisse daran schuld. - Man verliert nicht jeden Tag eine gute Freundin, der man nichts geringeres, als das eigene Leben verdankt, an den Tod.
Und dann wählt der Protagonist in diesem Buch auch noch den freiwilligen Tod. - Das war in dem Moment alles andere als leicht.
Aber am Ende habe ich es geschafft und kann der Schweiz zu der Geschichte mit der Sterbehilfe nur gratulieren.

Zunächst einmal, fand ich den Einstieg in das Buch ziemlich seltsam. - Da wird ein Junge an der Grenze angehalten, der eine Urne und Gras bei sich hat. - Doch dieser Junge erzählt in diesem Buch dann einfach nur seine Story. So erfährt der Leer, dass Alex von einem Meteoriten ins Koma befördert wurde, dadurch krank wurde und später dann zum Außenseiter in der Schule.
Eine Attacke der Mitschüler bring ihn mit Mr. Patterson zusammen, der dann sein bester Freund wird. - Ehrensache, dass man seinem besten Freund hilft, wenn der einen Wunsch hat.
Und so schließt sich der Kreis wieder. Alles ist erklärt und die Seltsamheiten ergeben einen Sinn.

Jetzt habe ich nur ein Problem. Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, ob und wie ich das Buch empfehlen soll.
Na ja, das Thema Sterbehilfe ist sowieso ein Streitpunkt. Das wird sich wohl auch nicht ändern...
Alles ist flüssig geschrieben, der Einstieg macht neugierig auf den Inhalt und super unterhalten hat es mich auch.
Aber am Ende war das Buch doch so ganz anders, als andere Bücher...

Na ja, eine Leseprobe ist jedenfalls wieder auf meiner Website. So könnte ihr euch selber ein Bild machen.


Wir lesen uns!