Samstag, 25. Oktober 2014

Trost im Second Life

Einen geliebten Menschen verlieren, ist wirklich nicht einfach. Die Schockstarre hat mich zeitweise noch immer mächtig im Griff. Aber es ist schön, wenn man immer mal Leute hat, an die man sich anlehnen kann, die einem zuhören und einen dabei auch noch verstehen.


Mancher Mensch, der Second Life nicht kennt oder nicht mag, wird das jetzt sicher für Blödsinn halten. Aber mir haben die ganzen Avatare um mich herum wirklich sehr geholfen.
Hinter jedem Avatar sitzt schließlich ein Mensch. Ein Mensch, der wohl auch gerade auf seine Weise getrauert hat.


Tina (in dem Fall der Name des Avatars) hat sich aus unserem Leben geschlichen. Heimlich, still und leise ist sie von uns gegangen. Ohne ein Wort der Klage. - Sie war wohl einfach zufrieden mit dem, was sie alles hatte.
Ich denke, wir sollten jetzt zufrieden sein, das wir uns kennen und uns nun gegenseitig trösten können...


So war das am Freitagabend. - Wir versuchen alle, mich eingeschlossen, so langsam wieder auf normal Spur zu kommen. 
Sicher kommen immer mal wieder die einen oder anderen nachdenklichen Momente, aber es wird.

Weil wir uns haben!