Montag, 25. August 2014

Katja Rübsaat - „Albnacht“

ISBN: 1-492-20984-8

Eigentlich wollt eich ja mit dieser Lektüre warten, bis ich Urlaub habe. Aber ich habe das Buch bereits im Juli gewonnen und bekommen. Dazu kam noch der Fehler, dass ich nur mal kurz reinlesen wollte und schon saß ich in der Falle. - Ich habe dann doch direkt mit dem Lesen angefangen und kam dann auch kaum noch davon los.

Auch dieses Buch ist nicht bei Lovelybooks gelistet. Dabei hätten das auch die Selfpublisher verdient. Und Katja Rübsaat ist eine Autorin, die nicht auf die Macht großer Verlage setzt, sondern nur sich selber vertraut. Statt dessen ist sie auf Bookrix vertreten.
Man merkt kleine sprachliche Eigenheiten der Autrorin, die bei einem Lektorat im Verlag mit Sicherheit verschwunden wären. - Aber genau diese Eigenheiten lassen das Buch aus der breiten Masse hervor stechen.

Es handelt sich bei „Albnacht“ um Fantasy. Die kommt allerdings nur sehr zögerlich aus der Handlung hervor. Denn erst einmal hat der Protagonist „Chess“ damit zu kämpfen, sich nach dem Knast nicht gleich wieder ins kriminelle rein ziehen zu lassen. - Er lernt in einem Club ein Mädchen kennen und die beiden werden ein Paar. So lang, bis sie überfahren wird und sich Chess plötzlich auf ihrer Trauerfeier wiederfindet.
Dann kommt die Fantasy ins Spiel. Denn Ellie ist nicht tot, sondern nur in einer Zwischenwelt. Ellie ist auch kein Mensch. Ihre Häscher bezeichnen sie als Feuerreiterin und auch Chess begreift anfangs gar nicht, was diese Leute eigentlich von ihm wollen. - Erst als Ellie ihn befreit, begreift er, dass Ellie ihn unbedingt aufklären sollte.
Anfangs ist es recht schwer, die Gegenwart und die Vergangenheit auseinander zu halten. Aber das relativiert sich sehr schnell und alles wird zu einer guten und flüssigen Geschichte. Die allerdings, hat ein offenes Ende und nun muss ich sehen, ob ich die Nachfolger ausfindig machen kann. Mich würde schon interessieren, ob Chess das auch durchsteht, in was er da hinein geraten ist.

Eine Leseprobe kann ich auch hier leider nicht zur Verfügung stellen. Gefragt hatte ich die Autorin diesbezüglich. Nur leider keine Antwort erhalten. - Beim nächsten Lesestoff dann wohl wieder.



Wir lesen uns!