Montag, 16. Juni 2014

Terry Pratchett - „Klonk“

ISBN: 3-442-46666-0

Da hatte ich doch wirklich noch ein Buch von Terry Pratchet in meiner Leseliste. Dabei hatte ich diesem Autoren doch aber sowas von abgeschworen...

Bei"Klonk!"handelt es sich auf jeden Fall um den 34. Scheibenwelt - Roman. Und da ich dieses Buch im Rahmen meines ganz persönlichen Lesemarathons begonnen habe wurde es dann auch recht fix durchgelesen. Quasie ohne viel darüber nachzudenken. Ansonsten hätte ich da wohl wieder eine halbe Ewigkeit dran gehangen.
Und genau da liegt wohl auch das Geheimnis von Pratchett seinem Stil. Einfach lesen! Der Sinn des Erzählten wird sich dann schon noch ergeben.

Protagonist dieser Story ist ein gewisser Sam Mumm. Er ist Hauptmann der Wache von Ank Morpok. Privat lebt er in einer Villa mit Angestellten und persönlichem Buttler. Das allerdings, sind für ihn lediglich Begleitumstände.
Ein sehr wichtiger, täglicher Termin ist das abendliche Vorlesen mit seinem Sohn. Das kann er um keinen Preis der Welt verpassen. Denn die Tierstimmen aus „Wo ist meine Kuh?"beherrscht er inzwischen nahezu perfekt und ist sehr stolz darauf. - Dieser Vorlesetermin sorgt während der Handlung für den einen oder anderen skurrilen Zwischenfall. Vor allen Dingen unterbricht Sam wirklich wichtige Termine dafür. Selbst eine Verhaftung wurde er in dem Fall wohl unterbrechen und delegieren.
Im Museum von Ank Morpok wurde ein riesiges Gemälde gestohlen. Ausgerechnet das Lebenswerk von Schlingel, der über dieser Arbeit wahnsinnig geworden sein soll.
Sam beginnt, gemeinsam mit seiner Mannschaft, die Ermittlungen in diesem Fall. Dabei stößt er auf Mienen der Zwerge, die sich unterhalb der Stadt befinden. Die Zwerge machen ein großes Geheimnis aus den Grabungen. Und sie wollen sogar den Mord vertuschen, der in diesen Mienen geschehen ist.
Die Ermittlungen werden zur nervlichen Zerreissprobe für Sam und seine Leute. Zum einen müssen Gesetze beachtet werden und zum Anderen sind die Zwerge sehr auf die Wahrung ihrer Traditionen bedacht...

Das Ende hat mich auf jeden Fall so ziemlich verwirrt. Darin konnte ich nun wirklich keinen Sinn finden. Was ich begriffen habe war, dass der Fall wohl am Ende gelöst war. Man hat das Bild gefunden, hat die Zwerge in ihrem Tun und Handeln verstanden und auch Frau Mumm ist endlich zu ihrem Portrait gekommen.

Was mich auch so ziemlich erleichtert hat, waren die Namen in diesem Buch. Ich konnte sie verstehen und behalten und sie haben nicht so total von der Handlung abgelenkt. - Ich glaube, ich konnte mich mit Herrn Pratchett etwas aussöhnen. Aber mein favorisierter Autor wird er deswegen nicht!

Eine Leseprobe gibt es wieder auf meiner Website. Nur gar den einen oder anderen Interessenten.


Wir lesen uns!