Montag, 28. April 2014

Cacheelog am Sonnabend "Am Waldrand"

Es war am Sonnabend, den 26.04.2014, als ich mich so ziemlich spontan dazu entschloss, mal wieder auf eine Schatzjägertour zu gehen.

Es sollte zu einem Cache namens "Waldrand" gehen und er lag unter folgenden Koordinaten:
N 50° 58.203
E 010° 24.628

Eingepackt wurden ein Notizbüchlein, ein Stift, das Handy um zu den Koordinaten zu gelangen und eine Pulle voller Wasser ohne Kohlensäure, damit das der Kommissar und auch ich trinken konnten. 

Los ging es:


Cachee auswählen und schon mal grob auf der Karte anzeigen lassen. Details abrufen, um welche Größe es sich handelt und dann Schuhe an und los.


Einmal aus dem Ort raus, erstreckte sich vor uns ein weites, so freundlich wirkendes Land. Wir liefen in einem gemütlichen Tempo dahin und der Kommissar hat schon einmal die Fährte aufgenommen.


Es dauerte nicht wirklich lang, da war aus dem Kommissar ein "Häuptling Hängende Zunge" geworden.

 

Nach einem Blick auf die Karte, befanden wir uns schon fast oben am Waldrand und laut Karte waren wir auf dem richtigen Weg.



Da, wo der Wald einen kleinen Bogen macht, sich in sich selbst zurückzuziehen scheint, da mussten wir lang. Der Weg wechselte von Asphalt zu normalem, aber gutem Feldweg.

Ich wechselte innerhalb der App zu der Kompassansicht. Hier wurden mir die noch verbleibenden Meter und die genaue Richtung angezeigt.
Die Spannung stieg. Würde ich die Dose wirklich finden? Würde es schwer werden?...

Nach einem nochmaligen Blick auf den Hinweis "An einer

gemeinsamen Wurzel" hielt ich also nach Bäumen Ausschau, bei denen die Wurzel oberhalb vom Erdreich war, und wo die Wurzeln vereint zu sein schienen.

Ein kleines Stück, abseits vom Weg, fing auch der Kompass an, sich nur noch ziellos im Kreis zu drehen. Hier sollte es also irgendwo sein. Und da waren auch zwei Bäume, die miteinander verwachsen zu sein schienen. Und da war auch ein Stein, der da ziemlich unnatürlich zu liegen schien. 

Stein also einmal anheben und siehe da, darunter verbarg sich der Schatz. - Ein Stift zücken, mich ins Loggbuch eintragen und schon konnte die Dose wieder in ihr Versteck zurück.



Wir blieben noch eine Weile an diesem wirklich idyllischen Ort. die Vögel zwitscherten melodisch, der Wind säußelte angenehm durch die Bäume und ich genoss dieses kleine Erfolgsgefühl.


Doch der Kommissar hatte keine wirkliche Ruhe... er war schon wieder in Aufbruchstimmung. - Ja sicher, ich hatte ihm ja versprochen, dass er dann durch den Wald nach Hause laufen dürfe und wir an unserem Lieblingsplätzchen noch einmal Halt machen würden.

 

An besagtem Lieblingsplätzchen machten wir auch noch eine sehr interessante Begegnung. Eine Frau kam vom Kammweg herunter und setzte sich eine Weile zu uns. Es stellte sich heraus, dass sie eine Pilgerin war und gerade auf dem Pilgerweg entlang wanderte. Sie erzählte so aus dem Nähkästchen, was sie doch schon für interessante Gegebenheiten erlebt und tolle Bekanntschaften und Treffen gemacht hatte. Eine wirklich sehr interessante Frau. - Doch dann kam eine größere Gruppe wanderen, inclusive wirklich extrem quirliger Kinder und die Idylle war dahin. Wir traten den Heimweg an.

Gelaufen waren wir an dem Tag 12.526 Schritte, also zumindest meine Schritte. Beim Kommissar muss man die dann wohl verdoppeln... oder?!
Es waren jedenfalls insgesamt etwas über 8 km und Lust auf die nächste Cachetour haben wir dann auch schon. Die wird dann wohl etwas auwendiger... schauen wir einfach mal.