Samstag, 8. Februar 2014

P.H. Lovecraft - „Stadt ohne Namen“

ISBN: 3-51839-256-5

Und wieder ein Buch von Lovecraft. Auf Schreibweise und die Schachtelsätze war ich ja vorbereitet. In dem Fall hat mich gereizt, dass es sich ausdrücklich um Horror gehandelt haben soll. Also habe ich dann auch diese Lektüre begonnen.

Auch hier handelte es sich um mehrere Erzählungen. Genau 14 an der Zahl, auf die ich jetzt nicht einzeln eingehen möchte. Bei 14 einzelnen Geschichten sprengt das hier eindeutig den Rahmen.
Lovecraft hat hier Horror geschrieben. Zumal man aber bedenken sollte, dass das Buch nicht mehr das jüngste ist. Vielmehr habe ich hier im Inhalt mehr die Ängste streng religiöser Menschen gesehen. Oder aber die Ursache in fehlender wissenschaftlicher Kenntnis gesucht.
In der einen Geschichte kriecht der Protagonist in ein ihm unbekanntes Höhlensystem und hat dann Angst vor einem Luftzug den er sich nicht erklären kann. Oder aber ein Mann wird halb tot im Hafenbecken gefunden, nachdem er eine wilde Geschichte von einem Feuer in einer tiefen Höhle und seltsamen Flugtieren erzählt hat. Er könnte in dem Moment genausogut geschlafwandelt sein. - Ich für meine Teil, würde jetzt nicht unbedingt von Horror reden. Vielleicht von etwas Mystik. Für Horror fließt hier für meinen Geschmack eindeutig zu wenig Blut.
Besonders in Erinnerung ist mir aber die Geschichte geblieben, in der zwei angehende Ärzte Leichen wieder beleben wollen. Zunächst experimentieren sie nur an Tieren. Doch dann versuchen sie es, mit Menschen. Da kommen wirklich grausame Ergebnisse zutage. Und fast frage ich mich, ob die beiden in dem Fall nicht sogar Mörder oder Leichenfledderer gewesen sind. Auf jeden Fall hatte das alles was von Frankenstein. Zumindest könnte Lovecraft seine Inspiration davon gehabt haben.
Und wenn man schon Horror liest der etwas älter ist, darf auch eine Vampirgeschichte nicht fehlen. In dem Fall ein Vampir, oder die Vermutung eines Solchen, der ein ganzes Haus mit einer Art Fluch belegt und quasie unbewohnbar macht.

Wie schon gesagt, die Literatur ist nicht mehr die Jüngste. Dem entsprechend bin ich auch über den Schreibstil gestolpert. Es gab auch Geschichten, da bin ich nicht wirklich dahinter gestiegen, was mir der Autor da eigentlich erzählt hat, aber eigentlich bin ich schon stolz darauf mich da durch, gekämpft zu haben.

Eine Leseprobe gibt es natürlich auch wieder auf meiner Website.


Wir lesen uns!